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Rathaus II bleibt Rathaus

SCHWERTE Ein Drittel für die Stadtverwaltung. Zwei Drittel für Signal, Technopark oder Stadtentwässerung. Nach dieser Aufteilung könnte das Rathaus II genutzt werden, wenn der Rat nicht mehr länger an seinem Vermarktungsbeschluss festhält.

von Von Reinhard Schmitz

, 25.02.2008

Die richtungswesende Entscheidung wird erwartet, wenn er im April entscheidet, der Schwerter Tafel zumindest vorübergehend Räume im Kellergeschoss des Gebäudes an der Schützenstraße zur Verfügung zu stellen.

"Damit hätte sich der Ursprungsbeschluss erledigt, weil es zumindest teilweise neu genutzt wird", erklärt Bürgermeister Heinrich Böckelühr. In diesem Zusammenhang mache es für ihn Sinn, darüber nachzudenken, ein Drittel des Gebäudes durch die Verwaltung zu nutzen.

Erste Fakten sind geschaffen

Fakten in diese Richtung sind bereits durch den Einzug des Rumpf-Sozialamtes geschaffen worden, das aus Platzgründen seine Büros in der Arge-Zentrale am Cavaplatz räumen musste.

Mit dem technischen Dezernat von Baudezernent Herbert Kluge arbeiten damit wieder rund 60 Verwaltungskräfte im Rathaus II. Dafür andere Räumlichkeiten anzumieten, hält Böckelühr angesichts des eigenen Leerstandes "für wirtschaftlich nicht vertretbar".

Platz für mindestens 200 Beschäftigte

Da jedoch das Rathaus II gut und gerne Platz für 200 Beschäftigte bietet, möchte der Bürgermeister die nicht benötigten Bereiche für eine "Fremdnutzung durch Dritte" abteilen: "Ein bauliches Separieren wäre ohne großen finanziellen Aufwand möglich."

Ein möglicher Nutzer könnte das Sozialkaufhaus von Signal sein, dessen Wegzug von der Gremlerstraße schon lange diskutiert wird, allerdings bislang an der unklaren Zukunft des Rathauses II scheiterte.

Denkbar wäre für Böckelühr aber auch die Einrichtung eines einfachen, kleinen Gründerzentrums für junge Tüftler, die nicht die hochwertige Ausstattung des Technoparks benötigen.

Silberkuhle nur mit Vermarktung abgeben

Weitere Räume - mit kurzen Wegen zur Bauverwaltung - könnte die Stadtentwässerung beziehen, deren 15 Mitarbeiter bislang im alten Technozentrum An der Silberkuhle untergebracht sind.

"Das macht aber nur Sinn, wenn wir Geisecke vermarktet bekommen", weiß Böckelühr. Doch angesichts der guten Wirtschaftskonjunktur hält er eine Nachfrage für durchaus gegeben.

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