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Rohrmeisterei wird im Frühling ausgebaut

SCHWERTE Das kleine Wäldchen hinter der Rohrmeisterei wurde in den vergangenen Tagen gelichtet, das Plateau zur Ruhr aufgeräumt. Spätestens zu Beginn des Frühlings soll der Ausbau der Außenanlagen der historischen Pumpstation beginnen.

von Von Heiko Mühlbauer

, 08.02.2008
Rohrmeisterei wird im Frühling ausgebaut

Tobias Bäcker vor dem Biotop hinter der Rohrmeisterei.

„Rund 900 000 Euro soll das Projekt kosten“, erläutert Stiftungsvorstand Tobias Bäcker. 80 Prozent davon bezahlt das Land. Der Rest ist Eigenanteil der Rohrmeisterei. „Wir sind guter Dinge, dass dies für uns die NRW-Stiftung übernimmt“, hofft Bäcker. Denn ein ähnlicher Kraftakt wie beim Ausbau der Hallen sei der Bürgerstiftung nicht möglich. Die NRW-Stiftung, die sich auch aus dem Verkauf von Rubbellosen finanziert, habe bereits positive Signale gesendet. Umgesetzt werden soll exakt das Konzept, dass beim Architektenwettbewerb 2005 gewonnen hatte. Der Landschaftsarchitekt Andreas Kipar aus Duisburg entwarf am Zeichentisch hölzerne Balkone mit Blick auf die Ruhr, eine Veranstaltungs- und eine Wasserfläche. Biotop statt Wasserbecken Lediglich das künstliche Wasserbecken wurde gestrichen zugunsten des kleinen Tümpels, der von alleine auf dem Plateau entstanden ist. Das Biotop soll eingefasst und so geschützt werden. Ein öffentlicher Park, der durch Skulpturen oder ähnliche Kunstwerke angereichert ist, schwebt Bäcker vor. Doch sowohl Kunst als auch die Pflege der Grünanlage wird Geld kosten, Geld, das die Bürgerstiftung nicht hat. Deshalb förderte das Land auch eine Ausweitung der Gastronomie. Außenküche für Catering-Aktionen In der ehemaligen Trafostation wird ein Kochhaus eingerichtet. Die Außenstelle der Küche soll für Catering-Aktionen außer Haus, aber auch für große Veranstaltungen in der Rohrmeisterei eingesetzt werden. Darüber hinaus könne man hier Kochevents anbieten und Küchenpartys ausrichten. „Im Frühjahr 2009 können die Ehrengäste hier die diversen Bänder durchschneiden“, ist Tobias Bäcker sicher. Dann wären nach neun Jahren die großen Bauarbeiten rund um die Rohrmeisterei abgeschlossen und die Pumpstation an die Ruhr angebunden, wie es die Redner bei der Eröffnung gefordert hatten.

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