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Stadt will Vergleich im Bäder-Prozess ablehnen

SCHWERTE Im Streit um die Kündigung des ehemaligen Chefs der Bäder GmbH schickte das Landgericht Hagen den Parteien jetzt den angekündigten Vergleichsvorschlag zu. Der liegt bei knapp unter 100 000 Euro und damit über 70 000 Euro niedriger als der Vorschlag, den die Handelskammer einst gemacht hatte.

von Von Heiko Mühlbauer

, 08.02.2008
Stadt will Vergleich im Bäder-Prozess ablehnen

Der ehemalige Bäderchef soll Geldwertkarten des FAB in die eigene Tasche abgerechnet haben.

Die Stadt rät dem Rat aber dennoch, nicht anzunehmen und das Strafverfahren gegen den Ex-Geschäftsführer abzuwarten. Denn sollte der verurteilt werden, müsse man vermutlich gar nichts zahlen. Im Finanzausschuss am 20. Februar steht das Thema auf der Tagesordnung. Obwohl die Anklage bereits seit Anfang Januar zugestellt ist, lässt ein möglicher Prozesstermin im Strafverfahren noch auf sich warten. „Die Akten sind derzeit wieder bei der Staatsanwaltschaft“, erklärte Amtsgerichtsgerichtsdirektor Volker Borchert. Wenn die Unterlagen komplett vorlägen, könne man mit einem Prozesstermin in zwei bis drei Monaten rechnen. Der ehemalige Bäderchef wird beschuldigt, so genannte Geldwertkarten für das FAB in die eigene Tasche abgerechnet zu haben.

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