Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Vom Ein-Euro-Job zum Festvertrag

HOLZEN Mit einem Beispiel, das gerne Schule machen darf, geht das Kirchbau- und Gemeindeförderwerk St. Christophorus Holzen voran. Der Mitarbeiter, der sich um das Pfarrheim am Rosenweg kümmert, wird für zwei Jahre in eine Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht übernommen.

von Von Reinhard Schmitz

, 25.02.2008

Der Vertrag beginnt am 17. Mai, unmittelbar im Anschluss an den Ein-Euro-Job. „Der Bewilligungsbescheid ist da“, freut sich Vereinsvorsitzender Hans-Bernd Marks über die Unterstützung der Arge Kreis Unna. Über ihr Projekt „JobSozial 100“ übernimmt die Behörde den Großteil der Kosten. Den Arbeitgeber-Beitrag zur Sozialversicherung, 21 Prozent des Lohns, muss dagegen das Kirchbauwerk schultern. Außerdem übernimmt es mit seinen Ehrenamtlichen die Begleitung bei den Aufgaben vor Ort. „Wir haben erlebt, wie gut das Projekt den Leuten tut“, freut sich Marks, schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen eine Chance geben zu können. Kirchbauwerk wollte keine Mitarbeiter ausbeuten Dabei hatte das Kirchbauwerk vor zwei Jahren noch lange Diskussionen geführt, ob es überhaupt in die Ein-Euro-Jobs einsteigen sollte. Denn schließlich wollte man keine Mitarbeiter ausbeuten. Doch letztlich überzeugte die Arbeitsloseninitiative Signal mit ihren Argumenten, dass die Maßnahme unter anderem eine geregelte Tagesstruktur und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme biete.Kirchbauwerk ermöglicht Gemeindeleben Das soziale Engagement bildet einen weiteren Schwerpunkt des 1919 gegründeten Kirchbauwerks, das seit neun Jahren auch Betrieb und Unterhaltung von Kirche und Pfarrheim in St. Christophorus übernommen hat, um das Gemeindeleben langfristig zu sichern. „Was hier läuft, ist nur möglich, weil es das Kirchbauwerk gibt“, verdeutlicht Marks. der Verein habe die gesamte Ausstattung finanziert. Intensive Nutzung ist das Ziel Dazu tragen nicht nur eigene Aktionen wie das Pfarrfest bei, sondern auch Vermietungen von Räumen. „Unser Ziel ist es, das Haus so intensiv wie möglich zunutzen“, erklärt der Vorsitzende. Denn langfristig kann er sich vorstellen, Betrieb und Unterhalt der Gebäude vollkommen ohne Kirchensteuermittel zu leisten.

Lesen Sie jetzt