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Was Liebe und Magie gemeinsam haben

SCHWERTE "Mein Mann ist zu faul zum Küssen! Was soll ich tun?" Eine von vielen Fragen, die "Magic Man" Dr. Harry Keaton am Samstag gerne beantwortete. "Liebe und andere Illusionen" hieß das Programm, das der Magier im Rahmen der Kleinkunstwochen in der Rohrmeisterei präsentierte.

von Von Thomas Backs

, 17.02.2008
Was Liebe und Magie gemeinsam haben

Verblüffte auch sein Publikum: Harry Keaton.

Zauberhaft, charmant und verblüffend. Verblüffend deshalb, weil es dem Publikum ein Rätsel blieb, wie er mittels Psychometrie wissen konnte, was die Besucher auf die verteilten Zettel geschrieben hatten, die er ohne zu Lesen mit richtigen Absendernamen vortrug. Nur mit den Händen nach den Schwingungen eines Papierzettels tastend.

Küssen ist anstrengend

Marie etwa hatte die Frage mit dem kussfaulen Mann gestellt. Harry Keaton äußerte zunächst Verständnis für ihn. "Das kann ich verstehen. Der Mensch braucht schließlich 29 Gesichtsmuskeln zum Küssen", erklärte der Mann im Rampenlicht.

Er hatte aber auch genug Argumente für gepflegten Zungensport: "Küssen stärkt das Immunsystem. Und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Vielküsser im Schnitt fünf Jahre länger leben als andere Menschen."

Lebenshilfe war an diesem Abend also im Eintrittspreis inbegriffen. Keaton ist da Profi. "Bei der Liebe und in der Magie werden schließlich Menschen verzaubert", erklärte der Magic Man.

Mama hat ein Auge auf den Sohn

Verzaubern wollte er als Womanizer gerne die Bühnengäste Andrea und Evi, doch alle Tricks halfen nichts. "Mama" intervenierte per SMS und die schönen Frauen mussten wieder von der Bühne.

Der einsame Zauberer tröstete sich mit Liedern wie "Strangers in the Night" und "Everybody loves somebody sometimes", mit deren Singen er eine Glühbirne und ein Glas zum Platzen brachte.

Das Publikum war verzaubert. So wie einst auch Prinz Charles, Helmut Kohl und Thomas Gottschalk, vor denen er auch schon Schnee und coole Sprüche rieseln ließ.

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