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Wehen verhinderten die Fahrt mit der Gustloff

HENNEN Die Todesfahrt der „Wilhelm Gustloff“ verpasste Helga Scheller durch eine glückliche Fügung. Auf jeden Fall dabei sein will die 62-Jährige jedoch, wenn das ZDF die größte Katastrophe der Seefahrt am Wochenende zum Thema eines historischen Zweiteilers macht.

von Von Reinhard Schmitz

, 28.02.2008
Wehen verhinderten die Fahrt mit der Gustloff

Helga Scheller (62) hätte nie das Licht der Welt erblickt, wenn ihre Mutter wie geplant mit der Gustloff evakuiert worden wäre.Foto: Reinhard Schmitz

„Das werden wir uns ganz bestimmt angucken“, wird die 62-Jährige von der Tragödie eingeholt, der sie um ein Haar entgangen ist. Nur weil bei ihrer Mutter Berta vorzeitig die Wehen einsetzten, ging sie am 30. Januar 1945 in Gotenhafen nicht mit an Bord der Todesfahrt des Flüchtlingsschiffes. Glücklicherweise auf der  "Potsdam" gefahren „Ich hab´ das ja selbst nicht mitgemacht. Ich war ja noch behütet“, saugt die heute 62-Jährige schon immer jede neue Information auf. Auch ihr damals elfjähriger Bruder Hans Schwill, der nach der Flucht aus Ostpreußen ebenfalls in Hennen landete, wird den Fernseher einschalten. „Glücklicherweise sind wir später auf der Potsdam gefahren“, erfuhr er erst viel später, dass ein sowjetisches U-Boot die Gustloff versenkt hatte. In dem Zweiteiler „Die Gustloff“ lässt das ZDF die tragische Geschichte des Flüchtlingstransporters noch einmal lebendig werden. Ausgestrahlt wird er am Sonntag und Montag, 2. und 3. März, jeweils um 20.15 Uhr. Im Anschluss sind jeweils Dokumentationen zum Thema zu sehen.

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