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Wenn zehn alte Freundinnen sich treffen

SCHWERTE-OST Schnatter, schnatter, schnatter… „Ein Gänsestall ist nichts dagegen“, lacht Erika Flassig, die sich jedes Jahr aufs Neue mit ihren Spielkameradinnen aus der Kindheit trifft. Sie hatte vor elf Jahren die Idee eines jährlichen Wiedersehens.

04.02.2008
Wenn zehn alte Freundinnen sich treffen

Das Reden über Krankheiten ist tabu beim Treffen der „Mädchen vom Hohenstein“.

Zehn Frauen aus den Jahrgängen 1932 bis 1939 auf einen Schlag – das bedeutet Gesprächsstoff ohne Ende, und „jedem von uns fällt dann auch immer wieder eine andere Anekdote von früher ein“, freut sich Erika Flassig, die ihr Haus auf dem Sommerberg gerne für die Treffen zur Verfügung stellt.Ballspiele statt Computer und Fernsehen Dann wird munter drauf losgerätselt, wer nun die Älteste und wer das Küken ist und die lockere Atmosphäre lässt auch jedem Außenstehenden das Gefühl von Vertrautheit und langjährigen Freundschaften spüren. Dann erinnern sich die Freundinnen an die Zeit, als das Ball spielen noch „in“ war und man im Traum nicht an Computerspiele und Fernsehen dachte. Fast alle wohnen im Umkreis Zum Glück wohnen die Frauen alle im Umkreis. Nur eine Freundin wagte sich etwas weiter weg. Sie wohnt in Laasphe und muss dieses Jahr nun auf das Treffen verzichten. „Mit 70 Jahren hat sie nicht mehr den Mut, die Strecke über die Autobahn zu fahren und schon gar nicht bei Schnee“, so Flassig. „So werden es nun doch von Jahr zu Jahr weniger, manch eine ist auch schon verstorben“. Doch so ist der Lauf des Lebens und deshalb ist es für die Spielkameradinnen trotzdem immer wieder schön und interessant, die „Übriggebliebenen“ im nächsten Jahr wieder zu sehen.

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