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Am Klockenberg: Nicht alle sind zufrieden

SELM Der Entwurf für das Baugebiet Am Klockenberg wurde verändert. Es soll nun doch eine, von vielen Bürgern geforderte, dritte Erschließung von der Neuen Werner Straße geben.

von Von Theo Wolters

, 14.02.2008

Der Ausschuss für Stadtenwicklung und Umwelt beschloss Donnerstagabend die öffenliche Auslegung des Entwurfs.

Viele Bürger verfolgten die Sitzung in der Burg Botzlar. Anwohner der Alten Werner, sie hatten eine dritte Erschließung gefordert, waren natürlich mit dem neuen Plan zufrieden.

Noch mehr Verkehr befürchtet

Ihr Sprecher Jürgen Walter betonte, man habe nie etwas gegen dieses für Selm wichtige Baugebiet gehabt. "Wir haben halt Sorgen, dass dann noch mehr Verkehr über die Alte Werner Straße fließen würde. Mit dieser Lösung können wir leben."

Anders sehen es nun aber Anwohner der Neuen Werner, die ihre Grundstücke gegenüber der neuen Anbindung haben. Schon jetzt sei es sehr schwierig, aus der Garage auf die Straße zu fahren.

Flächennutzungsplan muss geändert werden

Mit dieser Anbindung werde es wohl kaum noch möglich sein, links in Richtung Kreisstraße zu fahren. Sie fragten sich so zum Beispiel, warum man denn die Anbindung nicht in Höhe des Hermann-Löns-Wegs legen könnte.

Doch diesem Vorhaben stehen unter anderem der Flächennutzungsplan gegenüber. Denn dieser muss schon jetzt für einen kleinen Bereich geändert werden. Wie Wolfgang Händschke von der Stadtverwaltung erläuterte, habe die Bezirksregierung bereits signalisiert, die kleine Änderung mittragen zu wollen. Bei einer größeren Fläche sehe er aber Probleme.

Landesbetrieb signalisiert Zustimmung

 Die neue Anbindung des Baugebiets Am Klockenberg ist bereits in Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau auf Zustimmung gestoßen. Von Selm aus kommend ist eine Linksabbiegerspur in die neue Straße vorgesehen. Zudem soll es in diesem Bereich eine Querungshilfe geben.

Der Entwurf sieht eine Teilung des Baugebiets in drei Bereiche vor, die durchgängig nicht befahrbar sein werden. Eine Verbindung soll lediglich für Fußgänger und Radfahrer entstehen. Ein durchgängiges Befahren zum Beispiel von der Neuen Werner zur Südkirchener Straße wird nicht möglich sein.

Durch die neue Erschließung wird das Baugebiet um rund 1,3 Hektar wachsen. Geplant sind nun rund 120 Wohneinheiten. Die Erschließungsbeiträge werden sich kaum verändern. Es soll einen zentralen Spielplatz geben.

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