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Ampeln stehen auf Grün

Ergebnisse der Gemeindeprüfungsanstalt liegen vor / Positives Zeugnis für Olfen

19.05.2007

Die Prüfungsergebnisse werden in einen Kommunalindex für Wirtschaftlichkeit (KIWI) zusammengefasst und mit einer grünen, gelben oder roten Ampel bewertet. Grün bezeichnet außergewöhnliche Aktivitäten einer Kommune, die auch grundsätzlich auf andere Kommunen übertragbar sind. Und diese grüne Ampel hat die Stadt Olfen meist erhalten, nur einmal gab es Gelb. «Wir sind natürlich mit dem Ergebnis recht zufrieden», so Beigeordneter Wilhelm Sendermann (Foto). Positiv sei aber auch, dass sich die Art der Prüfung verändert habe. Kämmerer Heinz Limberg: «Früher war es nur eine Prüfung, ob zum Beispiel Ausschreibungen rechtmäßig gewesen sind. Nun wird viel mehr in die Details geschaut.» Die Verwaltung erfahre so, ob etwas ganz gut laufe, oder wo man noch etwas verbessern könne. Wilhelm Sendermann: «Wir haben nun auch viel mehr Vergleiche zu anderen Kommunen.» Der Prüfungsbericht enthalte einige wichtige Hinweise, die die Verwaltung nun auch aufgreifen werde. Eine richtig gute grüne Ampel erhielt die Stadt Olfen zum Beispiel für die Personalausgaben je Einwohner. Im Landesvergleich liegt Olfen mit 215 Euro unter dem Mittelwert. In den Erläuterungen, heißt es: «Konsolidierungsmaßnahmen werden deutlich, Olfen ist im Bereich Personalwirtschaft gut aufgestellt.» Dies sei das Ergebnis, so der Beigeordnete, eines reduzierten Personalbereichs. «Wir haben immer Wert auf eine gute technische Ausstattung gelegt. Denn dann kann man mit weniger Leuten viel erreichen.» Man habe schlanke Strukturen in der Verwaltung geschaffen, alle Mitarbeiter seien sehr motiviert. «Trotz allem investieren wir aber in Fortbildung, auch Beförderungen hat es immer regelmäßig gegeben.» Kämmerer Heinz Limberg ergänzt aber auch, man sei nun an Grenzen gestoßen, könne nicht noch weiter Personal reduzieren. Positiv sehen die Prüfer auch die Sachausgaben je Einwohner. Denn mit 287,96 Euro befindet sich die Steverstadt ebenfalls unter dem Mittelwert. «Wir liegen zwar über dem Minimum von 224 Euro, doch dies wäre auch nicht gut.» Dann hätte man nämlich einen Investitonsstau. «Den haben wir in Olfen aber nicht, und wollen auch weiter investieren.» Einmal gab es eine gelbe Ampel. Doch über diese Bewertung ist der Kämmerer noch nicht einmal unglücklich. «Diese gelbe Ampel ist positiv für alle Bürger.» Denn bewertet mit gelb wurden die laufenden Einnahmen je Einwohner. Und Olfen könnte in diesem Bereich besser bewertet werden, wenn man die Gebühren erhöhen würde. «Doch dies wollen wir nicht, sind so mit gelb zufrie- den». HTW

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