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Anschauen, Anfassen, Ausprobieren

SELM Wer, wie, was - wieso, weshalb, warum? Das Titellied der Sesamstraße ist derzeit Programm in der Overbergschule. Denn die Schülerinnen und Schüler gehen gemeinsam mit Lehrerinnen und Eltern auf Entdeckungsreise in der spannenden Welt der Naturwissenschaften.

von Von Kevin Kohues

, 28.02.2008

Seit Mittwoch dominiert die Ausstellung "Miniphänomenta" auf über 400 Quadratmetern das innere Erscheinungsbild der Grundschule an der Kreisstraße. "Dahinter verbirgt sich ein Projekt der Uni Flensburg, das bei Kindern bis zum sechsten Schuljahr das naturwissenschaftliche Denken fördern soll", erklärt Konrektorin Monika Zientz. 26 Stationen mit den unterschiedlichsten Experimenten laden die Kinder zum Anschauen, Entdecken und Erfahren ein. Anfassen und Ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht. "Die Ausstellung ist im Prinzip genau das Gegenteil zum klassischen Museum, die Geräte haben einen hohen Aufforderungscharakter", betont Monika Zientz.

Und in der Tat: Mit großer Neugier und Begeisterung "stürzen" sich die Grundschüler in Kleingruppen auf die Stationen. Luftdruck, Schall, Magnetismus, Wasser und auch Feuer - all das und noch viel mehr können sie spielerisch (und ungefährlich) entdecken. Immer dabei: eine Lehrerin, eine Mutter oder ein Vater, die als "Museumswärter" aufpassen, dass auch wirklich nichts passiert. Und parallel zur aktiven Erprobung der mechanischen und physikalischen Phänomene setzt die Overbergschule im Sachunterricht die passenden Schwerpunkte.Startschuss fiel vor zwei Jahren

Übrigens: Der Startschuss für das Projekt fiel in der Overbergschule schon vor zwei Jahren, als die drei Kolleginnnen Brigitte Elger, Christine Jücker-Deifuß und Claudia Brunsmann im Rahmen einer Fortbildung die Stationen der "Miniphänomenta" und die pädagogische Umsetzung kennenlernten.

Nach erfolgreichem Antrag erhielt die Schule nun 26 der insgesamt 52 Geräte aus Flensburg. Sehr zur Freude der Kinder, denen die naturwissenschaftlichen Phänomene gerade durch die aktive Auseinandersetzung nähergebracht werden. Und mit Hilfe der Eltern sollen einige Geräte demnächst sogar selbst nachgebaut werden. Damit auch künftige Schülergenerationen noch von dieser rundum gelungenen interaktiven Ausstellung profitieren können. 

 

 

 

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