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ARGE verliert Kundschaft

SELM Gute Zahlen trotz schwieriger Rahmenbedingungen: Das ist die Bilanz der ARGE Kreis Unna für das Jahr 2007. „Wir verlieren Kunden. Und das freut uns“, so ARGE-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep und Norbert Diekmännken bei der Vorstellung der Jahresbilanz heute in Lünen.

von Von Bettina Voß

, 22.02.2008
ARGE verliert Kundschaft

Gute Zahlen trotz schwieriger Rahmenbedingungen stellten Uwe Ringelsiep, Elke Splieth und Norbert Diekmännken(v.l.) für die ARGE Kreis Unna vor.

„Alle Werte rückläufig“ heißt es im Kreis Unna. So sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften auf aktuell 18.879 im Kreisgebiet. 1100 Menschen wurden im vergangene Jahr in den Arbeitsmarkt vermittelt und „auf eigene Füße gestellt“. Bedenklich für die Verantwortlichen: Obwohl jeder Vierte Leistungsempfänger einer Erwerbstätigkeit nachgeht und 2273 sogar in Vollzeit beschäftigt sind, reicht das Einkommen nicht aus und die ARGE zahlt aufstockende Leistungen.

Politische Lösung angemahnt

Ringelsiep und Diekmännken mahnten eine politische Lösung an. Gleichzeitig mangelt es nach Überzeugung der Verantwortlichen an industriellen Arbeitsplätzen in der Region. In Lünen soll, als letzter Kommune im Kreisgebiet, noch in diesem Jahr der Anspruch „Alle Dienstleistungen unter einem Dach verwirklicht werden. „Dieses Dach wird das Dach der Agentur für Arbeit sein“, so Uwe Ringelsiep.

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