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Investitionen: Feuerwehr steht ganz oben

SELM Investitionen mit einem Volumen von rund 1,8 Millionen Euro hat die Verwaltung in einer Prioritätenliste aufgeführt. Der Rat der Stadt muss sie bei seiner Sitzung am 6. März nur noch beschließen. Die Feuerwehr steht in der Kategorie eins dabei ganz oben auf der Liste.

von Von Theo Wolters

, 24.02.2008
Investitionen: Feuerwehr steht ganz oben

<p>Die Stadtbetriebe Selm sollen Geld für einen Pritschenwagen im Wert von 30 000 Euro erhalten.</p>

Eingeteilt sind die Maßnahmen in Kategorien von eins bis vier sowie in Dringlichkeitsstufen ebenfalls von eins bis vier.

Dringlichkeit eins heißt zum Beispiel, diese Maßnahme ist im Haushaltsjahr unbedingt erforderlich. Stufe vier steht für "Ausführung kann längerfristig aufgeschoben werden". Investitionen der Stufe eins belaufen sich auf rund 700 000 Euro.

14 000 Euro für Ausstattung

Die Kategorie eins steht für Investitionen, die im Rahmen der Erfüllung von gesetzlichen Pflichtaufgaben notwendig sind. Zum Beispiel die Ausstattung der Feuerwehr, für die 14 000 Euro vorgesehen sind. Da der einzuhaltende Kreditdeckel um 130 000 Euro überschritten wird, hat die Verwaltung Maßnahmen aufgeführt, die teilweise nach 2009 verschoben werden können. Zum Beispiel eine Einbruch- und Brandmeldeanlage für den Betriebshof. Wie Bürgermeister Jörg Hußmann im Haupt- und Finanzausschuss erklärte, zeichnet es sich ab, dass alle, auch Maßnahmen der vierten Kategorie, in diesem Jahr möglich sind. "Wir sehen es als realistisch an".

Hygiene-Schleuse erstmal gestrichen

So sind auch Mittel für Fußgängerüberwege zum Beispiel am Sandforter Weg im Bereich des Schulzentrums in Höhe von 18 000 Euro aufgeführt. Die Stadtbetriebe sollen einen neuen Pritschenwagen im Wert von 30 000 Euro erhalten. Eine von den Stadtbetrieben gewünschte Hygiene-Schleuse für Kanalmitarbeiter ist jedoch erst einmal gestrichen. Vorgesehen waren 15 000 Euro, doch nun möchte man nach einer günstigeren Lösung suchen. Gestrichen wurde auch die Einrichtung eines Besprechungszimmers für die Kämmerei. Verschoben wird auch der Endausbau des Gehwegs eines Teilbereichs der Breitestraße.

Für diesen Bereich möchte die Verwaltung erst wissen, was mit den Häusern der Glückauf-Wohnungsbaugesellschaft geschieht. Erst wenn die Gebäude umgebaut sind, will man den Gehweg erstellen. Freuen darf sich die Feuerwehr über eine Drehleiter. Für dieses Jahr sind die ersten 27 0000 Euro vorgesehen. Der selbe Betrag wird in 2009 erneut zur Verfügung gestellt.

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