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Kleine Strolche im Wald

SELM Schwer bepackt mit Ästen und Zweigen stapfen die "Kleinen Strolche" durch den Wald an der Disselbrede. Mit dem Holz baut die Kindergruppe eine Brücke, um über einen matschigen Wassergraben zu ihrem Waldsofa zu kommen. RN-Redakteur Matthias Münch hat sie begleitet.

von Von Matthias Münch

, 15.02.2008
Kleine Strolche im Wald

Steven und Fabian sammeln Äste für den Bau einer kleinen Brücke.

An diesem klaren Februarmorgen ist es zauberhaft unter dem lichten Dach der kahlen Zweige. Keine Wolke steht am Himmel, die Sonne glitzert überall hindurch. Mit ihren Erzieherinnen Maria Laarmann und Meike Lüke-Zawisza marschieren die Kinder durch das tiefe Laub.Ein Schuh bleibt stecken

Als die Brücke fertig ist, stolzieren alle trocken und sicher im Gänsemarsch über die selbst gebaute Brücke. Fast alle. Denn ein Schuh bleibt doch noch im Matsch stecken, wird aber gerettet.

Der letzte Fuß ist gerade auf der anderen Seite gelandet, da tönt es plötzlich durch den Wald: tok, tok, tok. Stille. Alle lauschen. Und schon wieder: tok, tok, tok. "Was ist das denn", fragt Maria Laarmann. "Der Klapperstorch", kommt als Antwort. Nicht ganz. Ein Vogel ist es wohl, aber ein viel kleinerer. "Ein Specht", schlägt Marvin vor. "Richtig", sagt die Erzieherin und erklärt: "Mit seinem Schnabel hackt er eine Höhle in einen Baum. Die wird das Zuhause für seine Familie."

Die Jahreszeiten erleben

So spannend und lehrreich kann es in der Natur sein. Und das zu jeder Jahreszeit. "Wir sind in jedem Monat einmal hier in unserem Wald", sagt Meike Lüke-Zawisza, die eine waldpädagogische Fortbildung absolviert hat. "So erleben wir, was sich in den Jahreszeiten ändert. Im Herbst haben wir die Blätter fallen sehen. Jetzt ist überhaupt kein Laub mehr an den Bäumen. Bald sehen wir hier die ersten Knospen und danach dann die neuen Blätter und Blüten."

Ein kleiner Bach zum Spielen

Das Waldstück an der Disselbrede haben die beiden Erzieherinnen ausgesucht, weil ringsherum ein kleiner Bach fließt. "Im Sommer nutzen wir den auch zum Spielen", sagt Meike Lüke-Zawisza. "Dann bauen wird da Staudämme hinein."

Die ausführliche Reportage lesen Sie in der Lokalausgabe unserer Zeitung am Samstag.

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