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Lösung für behinderte Kinder in Sicht

SELM Das Problem der ortsnahen Beschulung behinderter Kinder aus Selm steht kurz vor einer Lösung. Ein Besuch der Maximilian-Kolbe-Schule im nahen Nordkirchen rückt für sie in greifbare Nähe.

von Von Matthias Münch

, 28.02.2008
Lösung für behinderte Kinder in Sicht

CDU-MdB Hubert Hüppe setzte sich für die behinderten Kinder ein.

Der Einsatz des CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe für die Kinder trägt jetzt Früchte. Dies bestätigte der zuständige Schuldezernent beim Kreis Unna Detlef Timpe am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung: "Herr Hüppe läuft bei uns offene Türen ein. Sein Einsatz ist in hohem Maße respektabel. Wir werden eine Lösung finden. Das Kindeswohl steht natürlich an erster Stelle."

Wie diese Lösung konkret aussehen könnte, will Detlef Timpe noch nicht sagen, weil noch entsprechende Verhandlungen mit dem Landschaftsverband laufen. Dabei scheint es aber nur um Einzelheiten der Finanzierung zu gehen. Mit der Stadt Selm sei man schon einig. Auch mit dem Träger der Maximilian-Kolbe-Schule habe es Gespräche gegeben. Die Lösung soll zum kommenden Schuljahr umgesetzt werden.

Bürokratische Hindernisse aus dem Weg räumen

In einem offenen Brief an den Landrat des Kreises Unna, den Bürgermeister der Stadt Selm sowie an die Unnaer Kreistagsfraktionen und die Selmer Ratsfraktionen hatte Hubert Hüppe alle Verantwortlichen aufgefordert, sich zu bewegen und bürokratische Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die bislang geübte Praxis sei für die Kinder und ihre Familien nicht zumutbar. Bislang müssen junge Selmer Kinder mit körperlicher Behinderung täglich rund 70 Minuten pro Weg in eine Förderschule nach Herten zurück legen.

Dagegen wäre der Schulweg nach Nordkirchen nur zehn Minuten lang. Die betroffenen Familien dürfen hoffen, dass ihre Kinder diesen Weg nach den Sommerferien einschlagen können.

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