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Mit Nachdruck für den Kreisverkehr

SELM Viele Selmer wünschen sich einen Kreisverkehr im Bereich der Overbergschule: Damit der Verkehr besser fließt und damit der Weg zu Grundschule, Gymnasium und Sportplatz sicherer wird. Die Polizei stuft die Einmündung der Werner Straße auf die Kreisstraße als Unfallschwerpunkt ein und fordert, dass dort etwas passieren muss.

von Von Matthias Münch

, 27.02.2008

Nun unterstützen auch die Anwohner der Straßen Auf der Geist, Alte Werner Straße und untere Ludgeristraße den Kreisverkehr mit Nachdruck. Und das aus gutem Grund, denn der Verkehr vor ihren Häusern hat in den letzten Jahren ständig zugenommen.

Die Motorrad- und Autofahrer, die aus Richtung Werne kommen und zum Beispiel nach Lüdinghausen wollen, müssten eigentlich bis zur Kreisstraße durchfahren und dort abbiegen. Weil sie da aber immer im Rückstau stehen, nehmen sie die Alte Werner Straße und die Geist als Abkürzung. Obendrein hielten sich etliche von ihnen nicht an die Tempo 30-Grenze auf der Alten Werner Straße. Und auch auf der langen geraden Geist werde viel zu schnell gerast.

Wenn nun auch noch das neue Baugebiet "Am Klockenberg" hinzu kommt, wird das Verkehrsaufkommen in dem ganzen Bereich weiter steigen. Deshalb sei eine nachhaltige Verkehrsplanung notwendig, meinen auch die rund 500 Anlieger rings um das Klockenberg-Gebiet. Deshalb gingen ihre neun Anwohnervertreter nun an die Öffentlichkeit. Ihr Sprecher Jürgen Walter stellt fest: "Im Bereich der Overbergschule ist nur ein Kreisverkehr eine vernünftige Lösung." Eine Ampelanlage würde zu noch mehr Verkehrsverstopfung führen.Rückstaus durch Ampelanlage

Eine Ampelanlage würde durch Rückstau bis hinein in die bereits vorhandenen Kreisverkehre wirken und damit alle existierenden oder noch geplanten Verkehrslenkungen ad absurdum führen. Außerdem wäre sie wegen der laufenden Betriebskosten der Ampeln langfristig auch nicht billiger. Die Umweltbelastung durch wartende Autos wäre auch größer. Ein vierter Arm in dem Kreisverkehr als Zufahrt zu den Schulen und dem Sportplatz sei wünschenswert. Das sieht Jürgen Walter so wie alle anderen Bürger. Sollten die Mittel dafür aber nicht kurzfristig verfügbar sein, könnte der vierte Arm zunächst provisorisch angelegt werden. „Ein Kreisverkehr“, so das Fazit von Jürgen Walter und seinen Mitstreitern, „entspräche am ehesten dem Gesamtkonzept einer harmonischen Verkehrslenkung unter Nutzung breiter vorhandener Straßen“.

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