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Training am eigenen Berg

Spritfunken basteln bereits eifrig an ihrem Bobbycar für Renn-Neuauflage

13.05.2007

Am 9 Juni ist es wieder soweit. Zum vierten Mal geht es am Kanalseitenweg um die Bobbycar-Meisterschaft. Während die Prinzengarde sich mitten in der Vorbereitung dieses Events befindet, bereiten sich die Teams auf die Rennen vor. So auch die Spritfunken, die im letzten Jahr den zweiten Platz belegt haben. Die Spritfunken sind Felix Höning, Jan Himmelmann, Martin Stöcker, Thorsten Althoff und Michael Schulte- Althoff. In einer kleinen Werkstatt an der Weststraße kommen sie regelmäßig zusammen und entwickeln Pläne, wie sie in diesem Jahr noch schneller sein können. ?Unser Bobbycar aus dem letzten Jahr ist eigentlich ganz gut, denn sonst hätten wir wohl nicht den zweiten Platz belegt?, so Felix Höning. Doch wer weiß, vielleicht können sie doch noch ein besseres Gefährt bauen. ?Wir bauen nun erst einmal ein zweites Bobbycar. Dann werden wir sehen, ob es schneller ist?, wartet Martin Stöcker ab. Dies wird man nach Läufen auf der Teststrecke wissen. Jan Himmelmann: ?Wir trainieren auf unserem eigenen Berg. Denn bei Testläufen auf der Rennstrecke könnten andere Teams spionieren.? Denn das neue Bobbycar soll doch noch geheim bleiben. ?Wir müssen mal sehen, ob wir vielleicht andere Reifen montieren, oder die Linienführung verändern?, verrät Thorsten Althoff aber nur kleinere Dinge. ?Wir werden aber auf keinen Fall Keramiklager verwenden?, lässt Felix Höning doch etwas in die Pläne schauen. Denn die Spritfunken glauben nicht, dass sie mit Keramiklagern schneller sein würden. Dies glauben aber wohl einige andere Teams, denn einige sollen schon, wie man in Olfen hört, spezielle Lager besorgt haben. Die Spritfunken wollen aber nicht zu viel Geld in ihr Bobbycar investieren. ?Das teuerste sind die Kisten Bier, die wir beim Tüfteln benötigen?, erklärte Martin Stöcker. Denn das Wichtigste sei der gemeinsame Spaß. So freuen sich die Fünf im Alter von 25 und 26 Jahren auf die Rennen am Kanalseitenweg. Sorgen bereitet ihnen auch nicht die Ankündigung der Garde, man werde diesmal ein Kurve einbauen. Felix Höning: ?Wir sind guter Dinge und wollen auf jeden Fall unseren Platz aus dem letzten Jahr verteidigen.? Doch die Spritfunken haben noch ein anderes Ziel. Sie hoffen, bereits in der Vorrunde auf das Dr. Rossi-Racing-Team treffen zu können. Denn der dreimalige Gewinner hat noch nie ein Rennen verloren. Als Anreiz gibt es so in diesem Jahr einen Pokal für das Team, dessen Fahrer es schafft, als erster ein Mitglied des Dr. Rossi-Racing-Teams zu schlagen. Jan Himmelmann: ?Diesen Pokal möchte wir schon gern holen. Im letzten Jahr waren wir schon nah dran.? Die Spritfunken, bis auf den Flaesheimer Michael Schulte-Althoff wohnen sie alle in Olfen, kennen sich schon seit der Schulzeit. Und sie sind als Wagenbauergemeinschaft auch schon seit 1999 im Olfener Karneval aktiv. Warum heißen sie den Spritfunken? ?Wir können halt nicht so gut tanzen wie die Kittfunken, aber etwas andere können wir ganz gut?, hat Felix Höning eine einfache Erklärung parat. HTW www.spritfunken.de

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