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SG Gahmen: Andreas Sorgatz wird der Dauereinsatz zu viel

GAHMEN Andreas Sorgatz ist beim Fußball-B-Ligisten SG Gahmen der Mann für alle Fälle. Egal, um was es geht, der Sportliche Leiter weiß immer Bescheid. Doch genau auf diesen Fulltime-Job hat der 46-Jährige keine Lust mehr. Ein Porträt.

von Von Marco Winkler

, 26.02.2008
SG Gahmen: Andreas Sorgatz wird der Dauereinsatz zu viel

Andreas Sorgatz kämpft als Sportlicher Leiter der SG Gahmen an allen Fronten.

"Irgendwann ist das Maß voll. Man kann sich nicht ewig um alles kümmern. Ich werde auf der Jahreshauptversammlung am 4. April nicht noch einmal kandidieren", schockt Sorgatz den Klub von der Kaubrügge, relativiert jedoch sorfort: "Ich werde Gahmen nicht den Rücken kehren und in meiner Funktion als Altherren-Obmann dem Klub treu bleiben."

Eigentlich schien die Beziehung zwischen Sorgatz und Gahmen wie eine Traumehe. Als junger Spieler begann die Laufbahn des Funktionärs bei Eintracht Gahmen. Nach guten Leistungen wechselte Sorgatz zur FSG Drubbel und stieg in die A-Liga auf. Schließlich lotste Peter Tomaschewski den Keeper zum VfB.

Durch alle Höhen und Tiefen

Dort erlebte Sorgatz die erfolgreichste Zeit seiner Laufbahn. 1990 wurden die Süder zunächst Stadtmeister und stiegen schließlich in die Bezirksliga auf. 1995 kam dann Sorgatz' Rückkehr nach Gahmen. "Peter Brand sagte zu mir, dass ich als alter Gahmener doch zurückkehren müsste", erinnert sich der Torhüter.

An der Kaubrügge erlebte er im letzten Jahrzehnt sämtliche Höhen und Tiefen mit. Während der Vorstandskrise im Jahr 2006 ließ sich Sorgatz zum Sportlichen Leiter wählen. Unter seiner Leitung gelang es den Blau-Gelben wieder zwei schlagkräftige Teams zu stellen, außerdem ist im zweiten Jahr nach dem Abstieg der Zug zur Rückkehr in die A-Klasse noch nicht abgefahren. Es wäre ein schönes Ende der Ära Sorgatz.

 

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