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«Sie sollen wissen, dass wir noch da sind»

Nicht-Antreten in der Bezirksliga - ein Armutszeugnis / Lisa Oetken darf zum Weltcup

22.05.2007

Es ist schon ein Kreuz mit dieser Fußball-Bezirksliga-Staffel 14. Mit dem VfL Rüggeberg Hellas/Makedonikos Hagen TSK Hohenlimburg ETuS/DJK Schwerte gab es eine Mannschaft, die schon vor der Saison zurückzog. Dann trat zweimal nicht an und bringt die Saison in den letzten Spielen mit einer «Reisetruppe» mehr schlecht als recht über die Bühne. Und nun tritt mit dem Schlusslicht eine weitere Mannschaft zum Spiel beim gar nicht erst an - als Bezirksligist! Ein Armutszeugnis. Ein Zuschauer auf dem EAW-Sportplatz, wo sich die um ein Heimspiel gebrachten «Östlichen» mit einem internen Trainingsspielchen die Zeit vertrieben, brachte es auf den Punkt: «Es gibt so viele ambitionierte A-Ligisten mit guten Mannschaften, die gerne eine Liga höher spielen wollen. Und in der Bezirksliga treten sie einfach nicht an.» Recht hat er. Zwei Ligen tiefer wird das Duell zweier Lokalrivalen um den Aufstieg immer heißer. Diesmal war die spielfreie SG Eintracht Ergste TuS Holzen-Sommerberg in der Zuschauerrolle und freute sich über einen zwischenzeitlichen Rückstand des Rivalen bei der SG Grüne. Am Ende aber gewann der TuS mit 3:1, und Trainer Ralf Günther hörte sich anschließend ganz und gar nicht so an, als habe er sich schon mit dem Vizetitel angefreundet. «Die Ergster sollen wissen, dass wir noch da sind», lautet Günthers «Gruß» in Richtung Bürenbruch. Die Tabelle spricht dagegen nach wie vor für die Ergster. Drei Punkte Vorsprung haben die Migas-Schützlinge - bei nur noch zwei ausstehenden Spielen nicht die schlechteste Ausgangsposition. Ein anderer Lokalrivale des Spitzen-Duos wartete am Sonntag in Dröschede mit zwei nicht gerade alltäglichen Einwechslungen auf: Mit Torwart Maik Höcker TuS Wandhofen «Micky» Rausch kam beim der zweite Torwart als Feldspieler (52.) und erzielte sogar ein Tor, und ab der 65. Minute kickte sogar Trainer selbst mit. 0:4 stand es, als Rausch sich einwechselte; 3:4 hieß es nach 90 Minuten - das spricht ganz sicher nicht gegen die Leistung des Trainers. Sportartwechsel - weg vom Fußball, hin zum Kanurennsport: Lisa Oetken Kanu- und Surf-Verein Schwerte Christin Willert vom (KVS) hat ein richtig anstrengendes Wochenende hinter sich. Neben ihrer Zweier-Partnerin war Oetken die einzige Starterin der Kajak-Damenkonkurrenz, die bei den Deutschen Marathonmeisterschaften auf der Ems in Rheine sowohl im Einzel als auch im Doppel an den Start ging. Mit anderen Worten: Zweimal 26,5 Kilometer! Doch der Aufwand blieb nicht unbelohnt. Mit dem zweiten Platz erfüllten Oetken/Willert die Qualifikationsnorm für den Weltcup in Dänemark. Dort werden dann die Tickets für die Weltmeisterschaft Anfang September im ungarischen Györ vergeben - wenn das kein Anreiz ist... mid

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