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So haben die heimischen Teams gespielt

Fußball in Selm, Olfen und Nordkirchen

Der FC Nordkirchen liefert laut Trainer Jaber die beste Leistung seit seinem Amtsantritt vor anderthalb Jahren. Der PSV Bork ist nach dem Sieg in Frömern seit drei Partien ungeschlagen. Westfalia Vinnum wurde von zwei „unfreiwilligen“ Jokern zum Sieg geführt. Alle Ergebnisse der heimischen Fußball-Teams lesen Sie hier.

SELM/OLFEN/NORDKIRCHEN

, 25.03.2018
So haben die heimischen Teams gespielt

Sven Görlich brachte Westfalia Vinnum früh in Führung gegen die Reserve von Disteln. © Marvin K. Hoffmann

Jahrelang hatte Nordkirchen in Overberge nie einen Punkt mitgenommen. Am Sonntag zu später Anstoßzeit beendete der FCN die Negativserie. Und wie: Nordkirchen absolvierte eins seiner besten Saisonspiele.

Fußball-Bezirksliga 8

FC Overberge - FC Nordkirchen 1:5 (0:2)

Nordkirchens Abwehrchef Nils Venneker war nach dem Sieg seiner Mannschaft euphorisch: „Das hätte zweistellig ausgehen können. Das kannst du ruhig schreiben!“ Ausgegangen war das Bezirksliga-Fußballspiel am Sonntag am Ende „nur“ mit 5:1 gegen den FC Overberge. Doch im Nordkirchener Lager herrschte nach dem Kantersieg trotzdem hervorragende Stimmung.

„Wir sind zufrieden. Alles ist gut! Wir wussten, dass es schwer wird, weil Overberge in den letzten Wochen gute Ergebnisse erzielt hat. Aber auf dem kleinen Platz hier in Overberge stimmten die Zweikämpfe, Laufbereitschaft und Einsatz. Es ist geil, was die Mannschaft hier gespielt hat“, sagte Nordkirchens Trainer Issam Jaber und haute dann noch einen Satz raus, der Gewicht hat: „Das war die beste Leistung seit anderthalb Jahren.“ So lange ist Jaber nämlich schon als Trainer beim FCN dabei. „Wenn wir hier zur Halbzeit sechs Tore machen, kann sich keiner beschweren. Zehn bis zwölf Tore insgesamt müssen wir eigentlich machen. Nicht können – müssen!“, sagte Jaber nach dem dritten Sieg nach der Winterpause.

So haben die heimischen Teams gespielt

Issam Jaber hält seine Ansprache nach dem Overberge-Sieg und klatscht Beifall für die Mannschaft. Es sei die beste Leistung seiner Mannschaft gewesen seit er Trainer ist, sagte er später. © Sebastian Reith

Venneker: „Das Gegentor geht mir auf den Zeiger“

Nordkirchen habe das Spiel von Anfang an im Griff gehabt. Joachim Mrowiec erzielte nach einer Viertelstunde das 1:0 für Nordkirchen, Nils Venneker legte nach einer halben Stunde nach – der Innenverteidiger traf im zweiten Spiel in Folge, hatte aber etwas zu bemängeln: „Das Gegentor geht mir auf den Zeiger.“

Das fiel, als die Partie mit 4:0 für Nordkirchen längst entschieden war. Die mitgereisten Nordkirchener Zuschauer, die wegen der Spielverlegung von 17 auf 16.30 Uhr teilweise zu spät kamen, kamen trotzdem auf ihre Kosten. „Wichtig war, dass wir weiter so spielen und weiter vorne anlaufen, obwohl wir mit 2:0 führen“, sagte Venneker zur Halbzeitansprache Jabers, „das haben wir auch gemacht. Nach dem fünften Tor war bei jedem aber etwas die Luft raus.“

Fritsche trifft wieder

Marvin Fritsche und Florian Fricke hatten die Partie bis zur 59. Minute auf 4:0 gestellt. Nicht erfüllt hat der FCN die Hoffnung, erneut ohne Gegentor zu bleiben. „Die Partie war nicht zu null“, sagte der gelbgesperrte Daniel Eroglu, der ins Interview mit Venneker platzte – damit aber recht hatte. Es war der einzige Kritikpunkt, den man an diesem Tag im Nordkirchener Spiel finden konnte.

FCO: Kloß - Eckelt, Haurand, Morsel (63. Ergün), Gül, Dumanli, Ayyildiz, Rösener, Wahle, Celiktas (63. Gülpinar), Placzek
FCN: Sandhowe - Venneker, Fricke, Tüns, Tönning (66. Rabitsch), Mikuljanac (46. Broszat), Fritsche (78. J. Eroglu), Mangels, Lorenz, Mrowiec, Trawinski
Tore: 0:1 Mrowiec (16.), 0:2 Venneker (31.), 0:3 Fritsche (51.), 0:4 Fricke (59.), 1:4 Dumanli (71.), 1:5 Lorenz (78.)

Fußball-Bezirksligist Union Lüdinghausen, Konkurrent des FC Nordkirchen, hat am Sonntag gegen TSC Eintracht Dortmund mit 0:4 (0:2) verloren. Union-Trainer Bülent Kara sprach von „einer verdienten Niederlage“.

Bezirksliga 8

TSC Eintracht – Lüdinghausen

4:0 (2:0)

Ein Tor erzielte Lüdinghausen selbst – allerdings auf der falschen Seite. Klaudio Kvesic schoss ein Eigentor (50.). Zuvor hatten Eike Sturmeit (12.) und Alex Rotgang (45.) den Gastgeber in Führung gebracht. „Klaudio hat die Flanke unglücklich mit der Fußspitze in unser Tor gelenkt – das kann schon mal passieren“, sagte Kara.

Robin Kopperschläger erhöhte noch auf 4:0 für den TSC Eintracht Dortmund in der 57. Minute. „Dortmund hat verdient gewonnen. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen. Ich hätte vorher aber absolut nicht gerechnet mit einer Niederlage in dieser Höhe“, so Kara.

Union: Autering- Plöger, Höning, Kahlkopf, Hüser, Koczubik, Schürmann, Husken, Sander, Kvesic, Thiering

Tore: 1:0 Sturmeit (12.), 2:0 Rotgang (45.), 3:0 Kvesic (50., Eigentor), 4:0 Kopperschläger (57.)


Der PSV Bork hat in der Fußball-Kreisliga den SV SW Frömern mit 1:0 (0:0) besiegt. Es war das zweite Spiel in Folge ohne Gegentor und das dritte ohne Niederlage. PSV-Interimscoach Thorsten Fischmann ist angekommen.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

SV SW Frömern – PSV Bork

0:1 (0:0)

52 Minuten brauchten die Borker bis zur Führung. Das Spiel verlief „eher abgeflacht“, sagte Fischmann. PSV-Schlussmann Jens Haarseim rettete zweimal. Dann gab es eine Kombination. PSV-Torschütze Artur Enders: „Pascal Zander hat den Angriff aufgebaut und dann auf Sebastian Kramzik gelegt. Der hat den Ball dann mit dem Außenrist quer auf mich gelegt.“ Enders musste nur einschieben. „Das war sehr gut aufgebaut. Jeder Spieler hatte eigentlich nur einen Kontakt“, sagte Fischmann.

Hinten haben die Borker dafür wenig zugelassen. „Frömern hat wenig angeboten, wir haben aber auch wenig zugelassen. Von Beginn an wollten wir kompakt stehen und auf Konter gehen. Das ist uns gelungen“, so Fischmann. „Bei uns haben alle richtig gut gespielt. Alle 14 Mann, die auf dem Platz letztendlich standen, haben sich richtig reingehängt“, sagte Fischmann. maho

PSV: Haarseim - F. Köppeler, Brüggemann, Kuhn, Berndt, Köppeler, Enders (60. Schickentanz), Kramzik (67. Koch), Klomann (84. Buccini), Radtke, Zander
Tor: 0:1 Enders (52.)


Michael Krajczy war erst spät erreichbar. Er brauchte seine Zeit. Der Trainer des Fußball-Kreisligisten des SuS Olfen konnte nach Abpfiff das 2:2-Unentschieden gegen Borussia Darup aber auch dann noch kaum in Worte fassen. Sprach nach der verspielten 2:0-Führung seiner Mannschaft noch von einem „gewonnen Punkt.“

Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld

Borussia Darup – SuS Olfen

2:2 (0:2)

Olfen ging standesgemäß in Führung. Jonas Frings setzte in der 30. Minute den Treffer zum 1:0, Max Müller erhöhte in der 41. Minute auf 2:0 für Olfen. Obwohl der Untergrund ungewohnt war. „Wir sind echt gut reingekommen ins Spiels auf dem Ascheplatz. Was dann in Hälfte zwei passiert ist, kann ich aber nicht sagen“, sagte SuS-Trainer Michael Krajczy.

Von „Hochmut und Arroganz“ sprach er. „Wenn wir einen Sieg so fahrlässig abgeben, sollten wir gar nicht mehr nach oben schauen – auch wenn alles so eng ist“, sagte er mit Blick auf die Tabelle. „Ich habe die Mannschaft in der Kabine ausdrücklich davor gewarnt. Aber das Fußballspielen wurde dann eingestellt“, so Krajczy.

Krajczy rät beim Blick auf die Tabelle zu Demut

Stefan Laakman verkürzte in der 55. Minute auf 1:2 für die Hausherren. Krajczy: „Wir haben unnötige Fouls gemacht und den Ball nicht richtig festgemacht.“ 20 Minuten später fiel der verdiente Ausgleich. Thomas Puhe traf für die Borussia Darup.

Ob Olfen beim Aufstieg jetzt aus dem Rennen ist? „Nein“, sagt Krajczy. Wenn er auch zu Demut rät. „Die Tabelle ist oben ja total eng. Da nimmt sich jede Mannschaft noch irgendwie gegenseitig die Punkte weg. Aber es sollte bei uns jetzt jedem mal klar werden, dass man die Chancen dazu auch nutzen muss.

Da kann man nicht gegen so einen Gegner aus dem unteren Tabellenfeld den Sieg herschenken. Und damit waren wir noch gut dran mit dem Unentschieden. Wir hatten Glück, sonst wäre das auch ganz schnell eine Niederlage für uns geworden“, sagte er. Olfen könnte bei sechs Punkten Rückstand rauskommen, wenn die Nachholspiele über die Bühne sind.

SuS: Götz - Rischen, Hellmich, Köster, Brüse, Kilian, Weidauer, Frings, Müller, Meier, Mählmann

Tore: 0:1 Frings (30.), 0:2 Müller (41.), 1:2 Laakmann (55.), 2:2 Puhe (75.)


Der Werner SC hat das Krisenduell in der Fußball-Kreisliga A Münster für sich entschieden. Mit 3:0 (0:0) haben die Werner die SG Selm bezwungen. Großen Anteil daran hatten Spieler aus der Dritten.

Kreisliga A2 Münster

Werner SC II – SG Selm

3:0 (0:0)

Der Rucksack, den die Spieler aus Selm wie auch aus Werne mit sich herumtragen wiegt schwer. Ein Teil der Last wurde am Sonntag umverteilt. Die Werner können wieder ein wenig durchschnaufen, während Selm in 2018 weiter sieglos ist.

Auf dem Platz boten die beiden Teams Abstiegskampf pur. Fußballerische Akzente setzten nur drei Akteure, die eigentlich eine Liga tiefer spielen: Janis Leenders, Marc Schwerbrock und Alexander Sudholt aus der dritten Mannschaft des WSC halfen am Sonntag aus. „Großen Dank und mein Kompliment an die drei Jungs. Und wir dürfen nicht vergessen, mit Steffen Göttker hatten wir auch den Torhüter der Dritten im Team“, sagte Henrik Schmidt, Coach des WSC.

Partie nimmt erst nach dem Seitenwechsel Fahrt auf

In den ersten 45 Minuten blieb die Verstärkung beim WSC noch ohne zählbaren Nutzen. Selm erspielte sich ein Chancenplus, Daniel Ulrich traf zum Beispiel nur den Pfosten, in einer ansonsten an Höhepunkten armen Halbzeit.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel blitzartig. In der 57. Minute spielte Marc Schwerbrock aus dem Mittelfeld einen feinen Pass in die Spitze auf Marc Fuhrmann, Selms Keeper Robert Botta blieb auf der Linie kleben, sodass Fuhrmann leichtes Spiel hatte – 1:0 Werne (57.). Und auch das 0:2 war ein Geschenk der Gastgeber. Wernes Marius Artinger setzte sich an der Grundlinie durch, legte quer und fand das Bein von Denis Kodat – Eigentor (61.). „Im Moment bekommen wir es knüppeldick“, meinte SG-Coach Deniz Sahin. „Da müssen wir uns jetzt Schritt für Schritt rausarbeiten.“

Schlusspunkt in der Nachspielzeit

Das 3:0 für die Werner erzielte Janis Leenders in der Nachspielzeit, als Selm hinten auf gemacht hatte. Man muss den Selmern nämlich zu Gute halten, dass sie die Rückschläge gut weggesteckt haben. Im Gegenteil, sie intensivierten die Offensivbemühungen, ließen sich nicht hängen. Fabian Konietzni und Niklas Neumann hatten gute Chancen. SG-Kapitän Lucas David traf nach einer Ecke sogar ins Tor, doch der Schiedsrichter hatte zuvor ein Foul gesehen.

Und so blieb es bei der vierten Pleite in Serie für die Selmer, die in der Tabelle auf Rang zehn abgerutscht sind. Der Relegationsplatz ist noch sechs Zähler entfernt. Roxel II steht noch auf Relegationsplatz – der WSC ist jetzt punktgleich (18) dahinter.

Werner SC II: Göttker - Kerk, Heese, J. Leenders, Eichhorst, Glinski, Mersch (55. Artinger), Schwerbrock, Sudholt (81. Gorzalski), Telgmann, Fuhrmann
SG Selm: R. Botta - P. Ulrich (72. Neumann), Konietzni, David, Kodat, Dresken, D. Ulrich, P. Botta, Blecher (55. Paul), Krahn, Milinkovic
Tore: 1:0 Fuhrmann (57.), 2:0 Kodat (61./ET), 3:0 J. Leenders (90.+1)


Fußball-Kreisligist Westfalia Vinnum hat gegen den SV Vestia Disteln II mit 2:1 (1:1) gewonnen. Westfalia-Coach Frank Bidar musste dabei zu einer disziplinarischen Maßnahme greifen.

Kreisliga A2 Recklinghausen

Westfalia Vinnum – Disteln II

2:1 (1:1)

Fatih Cengiz und Yusuf Demir waren zu spät. Sechs Minuten. Als die anderen Spieler in die Kabine gingen, standen sie im Trainingsanzug noch draußen auf dem Platz, wärmten sich auf. „Wir machen es so: Um 14 Uhr ist treffen. Und wer um 14 Uhr nicht da ist, der spielt auch nicht“, erklärte Bidar. In Hälfte zwei durften die beiden dann aber ran – und belebten das Spiel. 1:1 stand es zu diesem Zeitpunkt.

Vinnum trifft nach vier Minuten

Vinnum ging früh in Führung. Vier Minuten waren da erst gespielt. Ein starker Moritz Wendel flankte von links auf die rechte Seite zu Sven Görlich. Der scheiterte zunächst am Schlussmann, krallte sich aber den Abpraller und netzte mit voller Gewalt im Nachschuss oben in die kurze Ecke ein. Doch anstatt nachzusetzen, schlief Vinnum ein.

„Wir hatten teilweise ein pomadiges Aufbauspiel und haben zu wenig Laufbereitschaft gezeigt“, sagte Westfalia-Coach Bidar. Die Quittung dafür gab es in der zehnten Minute von Disteln-Stürmer Sammy Katnik. Vinnum bekam den Ball hinten nicht richtig raus, agierte viel vor dem eigenen Strafraum. Die Gäste eroberten den Ball. Katnik flutschte an den beiden Verteidigern vorbei und glich aus.

Mehr Dampf in der zweiten Hälfte durch Cengiz und Demir

Turbulenter wurde die Partie in Hälfte zwei. Das Spiel nahm auch durch die Einwechslung von Cengiz und Demir an Fahrt auf. Beide waren sofort drin, wirbelten in der Offensive – und beide waren auch am Siegtreffer beteiligt.

In der 79. Minute sah Distelns Maik Krajewski die Gelb-Rote Karte nach einem Foul an Vinnums Wendel. Den fälligen Freistoß schlug Demir vor das Gästetor, Cengiz netzte ein. „Das war ein wichtiger Treffer, der war gut und so gewollt“, sagte Cengiz nach der Partie. Trainer Frank Bidar: „Yussuf hat ein richtig gutes Spiel gemacht nach seiner Einwechslung und bei Fatih weiß jeder, dass der immer mal für ein Tor gut ist.“

Vinnum: Roser - Wessels, J. Görlich, Rosowski, Wendel, Stanek, Forsmann, Kuck, Lebsack, Jendrick, S. Görlich

Tore: 1:0 S. Görlich (4.), 1:1 Katnik (10.), 2:1 Cengiz (79.)

Gelb-Rot: Krajewski (79., Foulspiel)

Fußball-Kreisligist SC Capelle hat am Sonnstag gegen den SC Nienberge 2:1 verloren. Auch ein verwandelter Foulelfmeter von Toralf Streppel in der 55. Minute konnte das nicht verhindern.


Kreisliga A2 Münster

SC Nienberge – SC Capelle

2:1 (1:0)

Sinan Kixmöller zog zehn Minuten nach dem Seitenwechsel in den gegenrischen Strafraum, bekam von Alex Küper den Ball in den Lauf gespielt. „Sinan wollte gerade abschließen, da holt ihn der gegnerische Torwart von den Füßen, der Schiedsrichter hat dann Elfmeter für uns gegeben“, sagte SCC-Trainer Reinhard Behlert.

Toralf Streppel verwandelte zwar. In Führung ging der SC Capelle durch diesen Treffer aber nicht. Denn: In der 15. Minute hatte bereits Romano Severin für die Nienberger Gastgeber getroffen. Und auch das Unentschieden hielten die Capeller nicht druch den Treffer von Streppel. Denn: Jonas Bexten erhöhte 20 Minuten später auf 2:1. Der Endstand.

Cappelles Trainer Behlert: „Zu grün hinter den Ohren“

„Es war eine überflüssige Niederlage“, sagte SCC-Trainer Behlert nach der Partie. Seine Mannschaft sei „zu grün hinter den Ohren“ und wäre zu nervös. „Wir waren zu unruhig, obwohl wir eigentlich genug Chancen hatten“, so Behlert.

Dabei hätten die Capeller in diesem Spiel die Punkte noch nötiger ab, als es sowieso schon an jedem Spieltag der Fall ist. Zu allem Unglück punktete nämlich auch noch der direkte Konkurrent, Werner SC II, bei der SG Selm. Acht Punkte treffen den SC Capelle (16.) jetzt vom Relegationsplatz. Dort thront der BSV Roxel II mit 18 Punkten, der SV Davaria Davensberg ist 13. mit 20 Punkten.

Zu viele Freistöße verursacht

Behlert war das alles vermutlich im Spiel gegen den SC Nienberge egal, die Tabelle war nur Nebensache. „Wir sind zu ungeschickt, was die Vermeidung von Freistößen angeht. Dann bekommt man einen rein und die Köpfe hängen schon ziemlich früh im Spiel. Wir konnten froh sein, uns mit dem 0:1-Zwischenstand noch in die Halbzeit zu retten“, sagte er.

SCC: Nölkenbockhoff - Reher, Cillien, Wittkamp (75. Gumprich), Lachmann, Streppel (70. Logan), Kixmöller, Eckey, Walter, Pate, Küper

Tore: 1:0 Severin (15.), 1:1 Streppel (55., Elfmeter), 2:1 Bexten

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