Solidaritätsaktion in Bochum: Grönemeyer-Hymne schallt aus Fenstern und von Balkonen

Coronavirus

Besondere Aktion in Krisenzeiten: Am Donnerstag ertönte von vielen Balkonen und aus Fenstern die Grönemeyer-Hymne „Bochum“. Menschen klatschten an ihren Fenstern für Helferinnen und Helfer.

Bochum

20.03.2020, 09:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Bochum ertönte aus zahlreichen Fenstern und von Balkonen am Donnerstagabend die Grönemeyer-Hymne „Bochum“.

In Bochum ertönte aus zahlreichen Fenstern und von Balkonen am Donnerstagabend die Grönemeyer-Hymne „Bochum“. © picture alliance/dpa

Bochum, Donnerstagabend 21 Uhr: Aus vielen Fenstern ist „Bochum“ zu hören - die Hymne von Herbert Grönemeyer auf seine Heimatstadt. Zahlreiche Menschen waren dem Aufruf zu einer Solidaritätsaktion in der Corona-Krise gefolgt, der über die sozialen Netzwerke verbreitet worden war, und spielten über ihre Lautsprecher das Lied. In den Aufrufen hieß es etwa: „Lasst uns ein Zeichen setzen für die, die nicht zuhause bleiben können in dieser für alle schwierigen Zeit.“

In den vergangenen Tagen hatte es ähnliche Aktionen in zahlreichen Städten gegeben. Menschen klatschten an ihren Fenstern für Helferinnen und Helfer. Videos davon teilten sie in den sozialen Medien. Wer als Erster in Deutschland dazu aufgerufen hat, ist nicht bekannt.

Auch der VfL Bochum beteiligte sich an der Aktion

Der VfL Bochum hat auch ohne Publikum die Beleuchtung im Stadion des Fußball-Zweitligisten eingeschaltet und sich an einer Solidaraktion für die Helfer in der Coronakrise beteiligt. „Gänsehaut, Stadion beleuchtet, Bochum an“, schrieb der Club auf seinem Twitterkanal und zeigte ein Video vom zwar völlig menschenleeren, aber voll beleuchteten Innenraum des Vonovia-Ruhrstadions, in dem am Donnerstagabend die Stadionhymne „Bochum“ des Musikers Herbert Grönemeyer gespielt wurde.

dpa

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