Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Defibrillator kann schnell Leben retten

26.02.2008

Stadtlohn Es gibt Dinge, die man gerne besitzt, obwohl sie bestenfalls nie zum Einsatz kommen - so stellt sich die Sachlage auch bei einem Defibrillator dar. Über eben ein solches Gerät verfügt nun das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stadtlohn.

Die Idee dazu wurde in der Erste Hilfe-AG gewonnen. Deren Leiter Roland Franke, selbst Lehrer an der Schule, konnte von diesem Projekt an anderen Schulen berichten, gemeinsam ging man in der Folge auf Sponsorensuche - erfolgreich. Die Stiftung Aktive Bürger zeigte sich der Idee gegenüber gleich aufgeschlossen und machte die Anschaffung des Ersthelferdefibrillators, der auch von Laien bedient werden kann, "auf dem kleinen Dienstweg" möglich.

"Als gelernte Krankenschwester war ich natürlich gleich im Thema, unser Gremium war von der Investition schnell überzeugt - auch weil es der Allgemeinheit zugute kommt", so die Stiftungsvorsitzende Elisabeth Hüls bei der Übergabe. Von dem Gerät profitieren schließlich künftig nicht nur die Schüler und Lehrer des Gymnasiums, sondern auch die Besucher der zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen in der Aula der Schule. "Wichtig war es uns, dass keine Gelder der Schüler oder des Fördervereins für die Anschaffung eingesetzt werden", erklärte Franke, der auch auf den Schulsanitätsdienst am Gymnasium verweist, der in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz etabliert wurde - und der ebenso seinen Nutzen aus dem Gerät ziehen wird.

Begeistert

"Wir sind auch deshalb von der Idee begeistert, weil die Schüler präventiv denken. Oft muss bekanntlich erst etwas passieren, bis Maßnahmen eingeleitet werden. Und: Aus meiner Erfahrung im Sportbereich kenne ich die Problematik des plötzlichen Herztods", so Hüls weiter, die auch die fundierte Schulung an dem Gerät hervorhebt - nicht allein im Schulsanitätsdienst. So unterzogen sich unter anderem auch Schulleitung und Hausmeister einer intensiven Einweisung durch Andreas Schmitz, Geschäftsführer der Vertriebsfirma rs meditec, im Anschluss an die Übergabe - alles "in der Hoffnung, dass das Gerät nie zum Einsatz kommt", so der Wunsch nicht nur des Stiftungskuratoriumsmitglieds Engelbert Sundermann. ms

Lesen Sie jetzt