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Kunst für die Kapelle

Stadtlohn Einhellige Zustimmung hat ein Umgestaltungsentwurf für eine Räumlichkeit gefunden, die mit besonderer Sensibilität gestaltet werden will: die Friedhofskapelle.

01.02.2008

Kunst für die Kapelle

<p>Überzeugte bereits im Modell: Der Stadtlohner Künstler Norbert Then sieht die Umgestaltung der Friedhofskapelle als Gesamtkunstwerk.</p>

Der Stadtlohner Künstler Norbert Then hat ihn entworfen und am vergangenen Dienstag im Bauausschuss vorgestellt. Er erläuterte, dass es ihm nicht nur um die Gestaltung des rückwärtigen Fensters gegangen sei, sondern um ein Gesamtkonzept. Die Grundform des Kreises stehe im Mittelpunkt des Fensters und füge sich ideal in dessen dreieckige Form ein.

Als Hauptmotiv, das von einer Glaskünstlerin gestaltet werden soll, dient das Sinnbild vom Baum des Lebens. Die Rundung dieser Kreisform solle aufgenommen werden durch ein verhältnismäßig filigranes Kreuz, das etwa 1,50 Meter weit in den Raum dynamisch "hineinschweben" soll. Der neue Ambo, ebenfalls aus Edelstahl, soll diese dynamische Form gleichfalls spiegeln. Then: "Ich sehe das als Gesamtkunstwerk."

Auch zum Raum selbst hatte Then weitere Vorschläge: So regte er an, der Wand durch einen hellen Lehmputz "den düsteren Charakter zu nehmen". Die Anordnung der Bestuhlung könnte so erfolgen, dass der Sarg mit dem Verstorbenen mehr in die Mitte der Trauergemeinde rückt. Und durch eine künstliche äußere Lichtquelle sei es möglich, die Farbigkeit des Fenstermotivs auch an eher bedeckten Tagen zum Leuchten zu bringen.

Die Ausschussmitglieder begrüßten den künstlerischen Entwurf, den Then in einem eigens angefertigten Modell verdeutlicht hatte. Auch der Vorschlag zur Wand kam bei den Ausschussmitgliedern gut an.

Stützen nötig?

Eine fachliche Diskussion entwickelte sich um die Frage, ob es weiterhin erforderlich ist, die zwei Stützen beizubehalten, die in der Mitte des rückwärtigen Fensters aufragen. Sie würden, so der Tenor, den Eindruck der Kreisform doch erheblich stören. Die Verwaltung will nun prüfen lassen, ob diese tatsächlich auch dann noch aus statischen Gründen erforderlich sind, wenn das jetzt noch dort befindliche schwere Holzkreuz durch das vorgesehene leichte Metallkreuz ersetzt wird. to

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