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«Spendenfluss nicht erlahmen lassen»

Werner Brans überreicht 7500 Euro Spendengelder aus Anlass seiner Verabschiedung

30.05.2007

Stadtlohn Eine solche Spende gibt es nicht alle Tage: Werner Brans hat jetzt dem Förderverein des Elisabeth-Hospizes in Stadtlohn einen Scheck in Höhe von 7500 Euro überreicht. Das Geld stammt aus seiner Verabschiedung aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Stadtlohn: Brans hatte auf Geschenke und Zuwendungen verzichtet und stattdessen um Spenden für die Hospizarbeit in Stadtlohn gebeten. «Ich freue mich sehr, dass bei diesem Anlass so viele dazu beigetragen haben, dass eine solche Spendensumme zustande kommen konnte.» In Empfang nehmen konnte Engelbert Sundermann den Scheck - der frühere Stadtdirektor und Bürgermeister engagiert sich stark im Vorstand des Fördervereins. Genau genommen hätte Brans aber das Geld auch an sich selbst übergeben können: Er ist auf der vergangenen Jahreshauptversammlung zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden und tritt damit die Nachfolge von Elisabeth Große Liesner an. Und noch einen weiteren Wechsel gab es in dem Gremium: Als Beisitzer fungiert nun Claus Zumbusch. Sein neues Amt hatte zuvor Dorlies Kleine inne. Die Versammlung tagte übrigens erstmals unter der Leitung des neuen Vorsitzenden: Pfarrer Stefan Jürgens hat diese Aufgabe von Dechant Clemens Röer übernommen. Der Förderverein zählt inzwischen 83 Mitglieder. «Das vergangene Jahr war finanziell gesehen das beste in der Vereinsgeschichte», berichtete Sundermann. So konnte dem Hospiz die Rekordsumme von 125 000 Euro überwiesen werden. Allein 36 000 Euro stammen aus dem Benefiz-Spiel, das Schalke 04 in Stadtlohn bestritten hat. «So etwas ist toll, aber andererseits natürlich auch ein einmaliger Effekt», appellieren Sundermann und Brans, weiterhin zu spenden. Denn das Hospiz muss mindestens zehn Prozent seiner jährlichen Kosten durch Spenden abdecken - so sehen es die Rahmenbedingungen zwingend vor. «Der Förderverein wird sich daher weiter ins Zeug legen, um den Spendenfluss nicht versiegen zu lassen - und dankt zugleich allen Spendern, aber auch den haupt- und ehrenamtlich im Hospiz Tätigen für ihre aufopferungsvolle Arbeit», so Sundermann. to

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