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Verhandlungen über sozialverträgliche Lösungen bei hülsta

13.02.2008

Stadtlohn "Der Erhalt von Arbeitsplätzen hat für uns stets die höchste Priorität", sagt Günter Grauer, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Firma Hülsta in Stadtlohn. Die Arbeitnehmervertretung hat sich jetzt öffentlich zu Wort gemeldet: In einer Pressemitteilung unterstreicht sie vor dem Hintergrund des geplanten Stellenabbaus im Unternehmern hülsta - 140 Arbeitsplätze sollen dort wegfallen - die Bedeutung einer Transfergesellschaft. Grauer weiter: "Dort, wo uns der Erhalt nicht gelingt, sehen wir als Betriebsräte die Transferagentur und die Transfergesellschaft als unverzichtbares Instrument, sozialverträgliche Lösungen zu finden. "Mit dem Instrument Transferagentur und Transfergesellschaft", ergänzt Günter Venker, Betriebsratsvorsitzender des Werkes Heek, "können wir gegenwärtig Restrukturierungsmaßnahmen in der Unternehmensgruppe sozialverträglich begleiten."

Sozialplan

Der Erfolg eines Transferprojekts beginne aber mit der Ausgestaltung dieser Gesellschaft im Sozialplan. "Unverzichtbar ist", sagt Heinz Sibbing, Betriebsratsvorsitzender im Werk Stadtlohn, "dass die Betriebsparteien mit der inhaltlichen Ausgestaltung des Sozialplans zeigen, dass sie es ernst meinen, sich um die vom Arbeitsplatzverlust bedrohten Beschäftigten zu kümmern."

"Aus Erfahrungen der Zusammenarbeit mit der Perspeqtive-Transfergesellschaft in Ahaus wissen wir", so Heinz Cholewa, erster Bevollmächtigter der IG Metall Bocholt, "dass mit deren Unterstützung die Betroffenen die besten Chancen auf einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt haben."

Beratung

Dazu, ergänzt Klaus Soboll, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender des Werkes Ahaus-Ottenstein, müssen auch die dann vereinbarten Beratungsangebote genutzt werden und eine frühzeitige und umfassende Information der Betroffenen erfolgen, damit die Maßnahmen auch greifen können." "Zur Zeit", so Grauer, "laufen die Gespräche für die Ausgestaltung des Sozialplans. Die Verhandlungen werden sicherlich noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Was das Ergebnis angeht, sind wir optimistisch."

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