Stromnetz der Gelsenkirchener Raffinerie wird modernisiert

35kV-Schaltanlage

Das Stromnetz der Gelsenkirchener Raffinerie wird zurzeit durch die Ruhr Oel GmbH – BP Gelsenkirchen und Uniper modernisiert. Jetzt wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht.

Gelsenkirchen-Scholven

13.10.2020, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Bild (v.l.): .: Dr. Petra Behrens (RuhrEnergie), Christof Schweer (Uniper Technologies), Markus Kempen (RuhrEnergie), Dr. Eric Jennes (Ruhr Oel GmbH – BP Gelsenkirchen und Projektleiter bp), Jens Becker (Uniper Anlagenservice), Alexander Ditz (Uniper Technologies und Projektleiter Uniper), Bernd Festtag (Ruhr Oel GmbH – BP Gelsenkirchen)

Im Bild (v.l.): .: Dr. Petra Behrens (RuhrEnergie), Christof Schweer (Uniper Technologies), Markus Kempen (RuhrEnergie), Dr. Eric Jennes (Ruhr Oel GmbH – BP Gelsenkirchen und Projektleiter bp), Jens Becker (Uniper Anlagenservice), Alexander Ditz (Uniper Technologies und Projektleiter Uniper), Bernd Festtag (Ruhr Oel GmbH – BP Gelsenkirchen) © Moritz Brilo

Seit Anfang 2019 arbeiten die beiden Partner an der Ertüchtigung der vorhandenen Stromversorgungsinfrastruktur des Netzes zu einer „redundanten DoppelRingstruktur“ Nun wurde ein bedeutender Meilenstein im Projekt erreicht: Vertreter von BP, Uniper und der Ruhrenergie nahmen gemeinsam eine 35kV-Schaltanlage in Betrieb, die als Ersatz einer alten Anlage erforderlich wurde.

Austausch erfolgte im normalen Betrieb

Das Gebäude mit der neuen Schaltanlage ist eines von drei zentralen Schalthäusern für die Versorgung des Raffineriestandortes Scholven. Die besondere Herausforderung: Der Austausch der alten Schaltanlage musste im laufenden Betrieb vorgenommen werden. Die Arbeiten dazu hatten im November 2019 begonnen. Neben einer moderneren Technik verfügt die neue Schaltanlage auch über ein höheres Sicherheitsniveau. So wurde ein System zur permanenten Überwachung der Spannungsqualität (Power Quality) und eine neue Stationsleittechnik installiert, über die die neue Schaltanlage nahezu vollständig ferngesteuert werden kann.

Die Federführung der Arbeiten lag bei Uniper (Uniper Technologies, Uniper Anlagenservice, RuhrEnergie). BP unterstützte durch das Team des Power Projekts und Experten des Standorts in den Bereichen elektrische Energieversorgung, Werkfeuerwehr und Werkschutz.

„Neben der erfolgreichen Erneuerung der 35kV-Schaltanlage hat das Projektteam die in Betrieb befindlichen Schaltanlagen in den Schalthäusern 1400 und Umspannwerk Buer erweitert und modifiziert. Das ist ein großer Erfolg und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken“, so Alexander Ditz, zuständigen Projektleiter der Uniper Technologies GmbH.

„Eine echte Teamleistung“

„Der erfolgreiche Abschluss dieser sehr komplexen und herausfordernden Arbeiten ohne unplanmäßige Störung der Stromversorgung war eine echte Teamleistung. Ein besonderer Dank geht an die Teams von Uniper und unsere BP-

Kolleginnen und Kollegen, die durch die professionelle Herangehensweise diesen Meilenstein fristgerecht und vor allem sicher erreicht haben“, erklärt BP-Projektleiter Dr. Eric Jennes.

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