Sturm an Rosenmontag in NRW wohl „breit in der Fläche“

Wetter

Der von Jecken am Rhein befürchtete Sturm am Rosenmontag könnte laut Deutschem Wetterdienst „in der Fläche relativ breit“ auf NRW treffen. Auch in Dortmund könnte es starke Böen geben.

NRW

02.03.2019, 11:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
2016 hat Düsseldorf wegen eines heftiger werdenden Sturms kurzfristig den Rosenmontagzug abgesagt. In diesem Jahr könnte Tief „Bennet“ den Karnevalisten den Rosenmontag verhageln.

2016 hat Düsseldorf wegen eines heftiger werdenden Sturms kurzfristig den Rosenmontagzug abgesagt. In diesem Jahr könnte Tief „Bennet“ den Karnevalisten den Rosenmontag verhageln. © dpa

„Nach unseren derzeitigen Modellen ist es recht wahrscheinlich, dass es in der ersten Tageshälfte zu einer Windstärke von 8 bis 9 kommen wird“, sagte Meteorologe Malte Witt vom DWD am Samstag. Das Sturmtief „Bennet“ werde voraussichtlich auch über die rheinischen Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie Teile des Ruhrgebiets ziehen. Auch in Dortmund ist mit Windböen zwischen 70 und 90 k/mh zu rechnen. Bis zum Mittag werde das Maximum erreicht sein, dann sollten die starken Böen allmählich abflauen.

In Düsseldorf kann der Zug nur bis Windstärke 7 stattfinden - ab Windstärke 8 müsste er abgesagt werden. Die Sprecherin des Kölner Karneval - dort gibt es keine klare Marke - sagte am Samstag, man habe noch keine Entscheidung gefällt. Als Vorsichtsmaßnahme seien bereits Planen von den Tribünen geholt worden. „Wir könnten auch Schildträger, Großfiguren und die Pferde rausnehmen.“ Man berate darüber aber noch, spreche sich eng mit der Stadt ab. Das Comitee Düsseldorfer Carneval war zunächst nicht zu erreichen. Dort war der Rosenmontagszug 2016 wegen eines Sturms abgesagt worden.

dpa

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