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Raum gegeben für weite Gedankenspiele

13.02.2008

Kreis Das muss man ihnen lassen, die Themen, die sich die Damen um Kreisdekanatssprecherin Gertrud Roth aus Stadtlohn für den "Aschermittwoch der Frauen" auf der Jugendburg vornehmen, haben es in sich. "Du führst mich hinaus ins Weite", das Motto der Treffen, lässt viele Möglichkeiten zu Gedankenspielen. Genau das ist wohl beabsichtigt.

"Ich fand den Psalmvers, der auch über dem Katholikentag steht, einfach gut und passend", so Dekanatsfrauenseelsorgerin Ute Albrecht. Außerdem passe das gut in die gerade beginnende Fastenzeit. Mit dem Kreisdekanatsteam wurde überlegt, wie das Thema den Frauen nahegebracht werden könne.

Im Eingangsreferat nahm Diözesanreferentin Andrea Kleine-Büning das Thema auf und beleuchtete alltägliche Situationen, die Frauen mit dem 6. Vers des Psalms 18 in Verbindung bringen können. Und "Weite" lässt sich auch darstellen. Das erlebten die Frauen aus den vielen Gruppen im Kreisdekanat in der Gruppenarbeit. Bilder von Landschaften, Himmeln, einem Sonnenuntergang, einem Regenbogen oder wilden Wassern zeigten eindringlich, was weitergedacht werden wollte.

Reflektieren

Weite kann Befreiung bedeuten oder auch Angst, Notlagen oder Neugierde. Überall das reflektierten die Teilnehmerinnen und brachten ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse ein. Nicht zuletzt dies macht den Reiz der stets ausgebuchten Veranstaltungen aus.

In der Aula, in der die Referate und die Gottesdienste stattfinden, hatte das Vorbereitungsteam eine Menge Steine ausgelegt. "Wir haben eine rechtsdrehende Spirale gelegt, weil die nicht nach innen, sondern in die Weite führt", meinte Ursula Niermann aus Ahaus. Die Farben der Steine symbolisierten Freude und Trauer, eckige Brocken Hindernisse im Leben.

Glücksmomente

Und wozu die Edelsteine, Amethyste, Rosenquarze oder die Druse? "Das sind die Glücksmomente im Leben", weiß Gertrud Roth. Die Kerze und die Bibel in der Spirale sprechen für sich.

Zum Schluss des Gottesdienstes mit Domvikar Michael Ostholthoff gab es für jede Teilnehmerin eine Bilderserie mit den Weite-Motiven.

Die Messe zum Abschluss der zweiten Auflage des Treffens hat der frühere kfd-Diözesanpräses Pfarrer Jürgen Quante gehalten. mge

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