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Schwerpunkte schaffen

Südlohn "Die Freiwillige Feuerwehr hat sich entschlossen, eine der letzten Brücken zwischen Südlohn und Oeding zu schlagen" - humorvoll leitete "Feuerwehr-Chef" Udo Bußkamp in der jüngsten Ratssitzung die Vorstellung des Fahrzeugkonzepts ein.

25.02.2008

Schwerpunkte schaffen

<p>Die Freiwilligen Feuerwehrleute aus Südlohn und Oeding - hier beim Gerätehaus in Oeding, wollen enger zusammenarbeiten und Einsatzschwerpunkte festlegen. In einem Fahrzeugkonzept hat die Wehrführung die Grundlagen dafür erarbeitet. Beining</p>

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Leo Schrote präsentierte Bußkamp das Ergebnis der Überlegungen der Freiwilligen Feuerwehrleute für eine optimierte Zusammenarbeit der Löschzüge Südlohn und Oeding. Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, bei Unglücksfällen mit gefährlichen Gütern, bei Naturkatastrophen ("Schneechaos 2005") oder Retten von Tieren - all dies zähle neben der früheren Hauptaufgabe Brandbekämpfung zum Einsatzspektrum der Feuerwehr, betonte der Brandinspektor. Dementsprechend müsse die Feuerwehr technisch gut ausgestattet sein, "aber es ist nicht nötig, beide Löschzüge identisch entsprechend auszustatten".

Ergänzend eingreifen

Vor diesem Hintergrund habe die Wehr- und Zugführung eine engere Zusammenarbeit beider Löschzüge und Einsatzschwerpunkte festgelegt: Beide Löschzüge haben die Aufgabe, im eigenen Bereich sofort zu Brand- und technische Hilfeleistungseinsätze auszurücken. Im zweiten Schritt sollen dann die jeweiligen Schwerpunkte ergänzend greifen: Die Südlohner Wehr ist für die Wasserversorgung, insbesondere über lange Wegstrecken, ausgerüstet und zuständig und der Löschzug Oeding für umfangreiche technische Hilfeleistung, insbesondere bei der Bergung und bei ABC-Einsätzen (atomare, biologische und chemische Gefahren).

Für den Schwerpunkt Waserversorgung hält der Löschzug Südlohn das Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS in seinem Fuhrpark bereit. Das Fahrzeug, das im Löschzug Oeding für die Schwerpunktaufgaben bei den technischen Hilfen zuständig sein wird, soll in diesem Jahr angeschafft werden.

Einsparungen möglich

Für die Zeit von 2008 bis 2015 gilt das Fahrzeugkonzept der Feuerwehr, das durch den aufeinander abgestimmten Fuhrpark bei den anstehenden Neuanschaffungen Einsparungen in Höhe von 170 000 Euro mit sich bringen kann.

Viel Lob und anerkennende Worte konnten Bußkamp und Schrote für das Konzept und die beabsichtigte Arbeitsteilung aus dem Rat mitnehmen. ewa

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