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SVL befürchtet 50 Prozent Verluste

Schwimmen: Im Falle der Bäderschließung / Freibad Gahmen soll neue Heimat werden.

15.05.2007

Lünen Der Schwimmverein Lünen befürchtet die Hälfte seiner Mitglieder im Zuge der Bäderschließung zu verlieren. Dies war das große Thema der Jahreshauptversammlung des Klubs. Der SVL will sicher aber nicht geschlagen geben und sucht das Gespräch mit den Entscheidern aus Politik, Bäder GmbH und Verwaltung. Ziel ist es, unabhängig der getroffenen Entscheidungen, eine langfristige Lösung für die Bädersituation im Lüner Süden herbeizuführen. Die aktuellen Entscheidungen zur Bäderlandschaft sowie die unzureichende Bereitstellung von Finanzmittel für den Betrieb des Freibades Gahmen seitens der Stadt hat zu einer großen Verärgerung der Mitglieder gegenüber den Verantwortlichen von Politik und Verwaltung geführt. Der Vorsitzende Franz-Josef Richter forderte deshalb noch einmal alle Mitglieder auf, nicht zu resignieren sondern engagiert weiter zu arbeiten. Er versprach auch in Zukunft ein attraktives Sportangebot und eine Vereinsheimat im Freibad Gahmen. Das vielleicht wichtigste Ereignis im Sportbereich war die Auflösung der Startgemeinschaft Wasserball und die Gründung eines Teams unter eigener Fahne. Mit Trainer Jens Blomenkemper gelang dem Klub dazu ein Glücksgriff. Im Bereich Aquafitness, der von der Mitgliederzahl mittlerweile bedeutendsten Sparte, blickt der SVL auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Bedeutung wurde durch die 1. Aqua-Fitness-Nacht unterstrichen. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen hat auch die durch die Zuschusskürzung und Kostensteigerung notwendige Beitragsanpassung nicht geschadet. Der nur geringe Mitgliederaustritt hat gezeigt, dass die Mitglieder Verständnis für die Maßnahme gezeigt haben. Die freien Plätze in den Sportangeboten werden durch Neueinsteiger schnell wieder besetzt. Der SVL gehört damit weiter zu den größten Vereinen in Lünen. Bei den Wahlen wurden die beiden zweiten Vorsitzenden Jürgen Resch und Carsten Harder, der 1. Kassierer Lars Weineck, der 2. Schwimmwart Sebastian Seifert, die Frauenwartin Manuela Kaczmarek sowie die Kassenprüfer Andrea Simon und Karl Möller bestätigt. Harald Woyte beerbt Holger Mlynek als Gerätewart. In den Ältestenrat gewählt wurde wieder Ernst-August Otto.

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