Theater in Mülheim

Theater in Mülheim

Wut, überall nur dumpfe Wut. Bei den Islamisten, den Terroristen, bei Pegida-Krakeelern und Populisten. Wut auf die eigene Ohnmacht, Wut auf die Wut der anderen. Elfriede Jelinek hat "Wut" als beherrschende Von Kai-Uwe Brinkmann

Nach der Kartenkontrolle im Mülheimer Ringlokschuppen gibt es ein Bändchen mit dem Aufdruck "Tagesgast" und mit dem Betreten des Theatersaals sticht dem Zuschauer der typische Hallenbadgeruch nach Desinfektionsmittel in

Pädagogik pervers: Eltern inszenieren erzieherische Lektionen in der Kamera-bestückten Wohnung und filmen ihr ahnungsloses Kind, das mit Situationen konfrontiert wird, die sich die Käufer der Videos wünschen. Von Kai-Uwe Brinkmann

Bilderstark sind die 42. Mülheimer Theatertage am Samstag in der Stadthalle gestartet: Olga Bachs "Die Vernichtung" eröffnete den Dramatiker-Wettbewerb "Stücke". Jedoch ist es weniger der Text, der beeindruckt,

Sie sind wieder da im Theater an der Ruhr: die alten Spaßmacher aus Roberto Ciullis "Clowns 2 1/2". Vor dreieinhalb Jahren (die Produktion ist weiter im Programm) beschäftigten sie sich mit sich selbst. Von Klaus Stübler

"Oder sind in dieser Welt nicht eigentlich alle irre?", fragt das Team um Regisseur Jo Fabian im Programmheft. Wer ihre Premiere von Dürrenmatts "Physikern" am Theater an der Ruhr gesehen hat, kann diesen Von Klaus Stübler

Zwischen Müttern und Töchtern liegt oft ein Minenfeld. Die Mischung aus Liebe, Schuld und Pflichtgefühl entwickelt eine Menge Sprengkraft. Die Autorin Sibylle Berg (Foto) kennt anscheinend alle Tücken Von Bettina Jäger

Auf der Bühne sprechen sie Englisch, Arabisch, Hebräisch und nur ein bisschen Deutsch. Ein Novum für den Mülheimer Stücke-Wettberb für deutschsprachige Dramatik: Am Samstag eröffnete das Festival mit

Eine fragile Familienkonstruktion in Umbruchzeiten zerbricht - davon erzählt Tennesse Williams in "Die Glasmenagerie". Fantasievoll und tragikomisch hat Simone Thoma, die auch die Mutter spielt, den 1944