ThyssenKrupp

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Rund zwei Monate nach den Rücktritten von Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger und Aufsichtsratschef Ulrich Lehner bleibt die Besetzung der Spitze des Industriekonzerns schwierig.

Der Essener Traditionskonzern kommt nicht zur Ruhe. Neben der anhaltenden Führungskrise machen dem Unternehmen nun auch noch schlechte Geschäfte im Anlagenbau zu schaffen.

Bei Thyssenkrupp hinterlässt der Druck von Großaktionären immer tiefere Spuren. Nach dem Abgang des Vorstandschefs verlässt auch der Aufsichtsratschef den Industriekonzern. Die IG Metall spricht von einem

Durchbruch für Thyssenkrupp-Chef Hiesinger nach über zweijährigen Verhandlungen: Nach der Unterzeichnung der Verträge für die Stahlfusion mit Tata geht der Umbau des Ruhrkonzerns in die heiße Phase.

Angesichts der Pläne für eine mögliche Stahlfusion mit dem indischen Konkurrenten Tata haben Arbeitnehmervertreter bei Thyssenkrupp eine „dramatische Zuspitzung“ der Lage beklagt.

Thyssenkrupp hat vor einer Woche angekündigt, im Bereich Stahl in den nächsten drei Jahren 500 Millionen Euro einzusparen. Über 300 Arbeitsplätze fallen im Stahlwerk Duisburg-Hüttenheim weg - und auch Von Michael Schnitzler