Ticketpreise: Das plant der VRR zum Jahreswechsel

Verkehr

Der NRW-Verkehrsverbund VRR hat zum Jahreswechsel eine überraschende Entscheidung getroffen. CDU, SPD und Grüne hatten sich im Vorfeld der Verwaltungsratssitzung des VRR darauf geeinigt.

Gelsenkirchen

02.10.2020, 17:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRWs einwohnerstärkster Verkehrsverbund VRR plant zum Jahreswechsel anders als in den Vorjahren keine Ticketpreis-Erhöhung.

NRWs einwohnerstärkster Verkehrsverbund VRR plant zum Jahreswechsel anders als in den Vorjahren keine Ticketpreis-Erhöhung. © picture alliance / Martin Gerten

Nordrhein-Westfalens einwohnerstärkster Verkehrsverbund VRR plant zum Jahreswechsel anders als in den Vorjahren keine Ticketpreis-Erhöhung. Darauf haben sich nach Informationen der „Rheinischen Post“ (Freitag) CDU, SPD und Grüne im Vorfeld der am Montag stattfindenden Herbst-Verwaltungsratssitzung des VRR geeinigt. Eine VRR-Sprecherin bestätigte die Angaben.

Bei weiteren Erhöhungen drohe Fahrgastverlust

„Wir sind bei den Tarifen an eine Grenze gestoßen“, sagte der stellvertretende VRR-Verwaltungsratsvorsitzende Norbert Czerwinski der „Rheinischen Post“. Bei weiteren Erhöhungen drohe ein Fahrgastverlust, so das Mitglied der Grünen-Fraktion im VRR-Verwaltungsrat. Frank Heidenreich von der CDU-Fraktion sagte: „Die Zeiten sind zu schwer, um die Tarife nun zu erhöhen.“

Trotz des Verzichts auf eine reguläre Preiserhöhung werden VRR-Tickets zum Jahreswechsel ein bisschen teurer: Die Absenkung der Mehrwertsteuer zur Ankurbelung der Konjunktur gilt nur bis zum Jahresende. Der VRR hatte die Preise zum 1. August gesenkt. Vom 1. Januar an gelten daher wieder die Preise, die zuletzt Ende Juli 2020 gültig waren.

dpa

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