Brandstifter verurteilt: Tödliches Feuer aus Frust im Sauna-Club gelegt

Duisburger Landgericht

Ein Familienvater (43) soll in einem Saunaclub in Hamminkeln 2019 aus Frust ein tödliches Feuer gelegt haben - seine Erinnerung fehlt. Jetzt hat das Duisburger Landgericht das Urteil verkündet.

Duisburg

07.07.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Letztes Jahr starb bei einem Brand in einem FKK-Sauna-Club ein Gast. Der mutmaßliche Brandstifter wurde nun verurteilt. (Archivbild)

Letztes Jahr starb bei einem Brand in einem FKK-Sauna-Club ein Gast. Der mutmaßliche Brandstifter wurde nun verurteilt. (Archivbild) © picture alliance/dpa

Nach einem Feuer mit einem Toten in einem Sauna-Club in Hamminkeln hat das Duisburger Landgericht am Montag einen 43-jährigen Familienvater aus Voerde verurteilt. Er wird wegen Brandstiftung mit Todesfolge mit sechs Jahren Haft bestraft.

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Die Richter sind davon überzeugt, dass der Angeklagte das Feuer aus Verärgerung über die Dienstleistungen der in dem bordellähnlichen Betrieb arbeitenden Frauen gelegt hatte. Bei dem Brand war ein 64-jähriger Mann aus den Niederlanden, der sich als Gast in dem Haus aufhielt, ums Leben gekommen. Der Angeklagte hatte im Prozess angegeben, dass er sich an die Tat überhaupt nicht erinnern könne.

dpa

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