Urteil im K+K-Raub: Bis zu zwölf Jahre Haft für die Räuber

hzK+K-Raub

Mit einem falschen Geldtransporter wurden an der K+K-Zentrale in Gronau im Dezember 2017 rund 1,8 Millionen Euro erbeutet. Jetzt sind die mutmaßlichen Täter verurteilt worden.

von dpa

Gronau

, 25.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem Millionen-Coup mit einem falschen Geldtransporter hat das Essener Landgericht am Montag bis zu zwölf Jahre Haft verhängt.

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Vier der insgesamt sieben Angeklagten sollen bei einem Supermarkt in Gronau im Dezember 2017 rund 1,8 Millionen Euro erbeutet haben. Die Täter hatten einen Lieferwagen umlackiert und mit Magnetfolie in einen Geldtransporter verwandelt. Weil sie auch Uniformen trugen, schöpften die Mitarbeiter keinen Verdacht.

Insidertipps für K+K-Raub vom Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma

Geholfen haben den Tätern die Insidertipps eines echten Mitarbeiters einer Sicherheitsfirma. Er hatte vor Gericht ein Geständnis abgelegt und galt im Prozess als Kronzeuge. Gegen den 45-Jährigen wurden drei Jahre Haft verhängt.

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Die deutschen, spanischen, pakistanischen und guineisch-italienischen Täter sollen in Dortmund außerdem einen Geldtransporter und in Werne einen Geldautomaten geplündert haben - jeweils mit einem Nachschlüssel. Außerdem ging es im Prozess um weitere Diebstahls- und Raubtaten - unter anderem auf eine Juwelierin aus Mönchengladbach.

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