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Verbandsabgaben: Warum soll nicht der reiche DFB daran glauben?

KREISGEBIET Die Finanzlage des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen war am vergangenen Freitag ein vieldiskutiertes Thema auf dem Staffeltag der Kreisligen A, B und C bei Westermann. Für die Erhöhung der Beiträge für die Vereine um 100 Prozent fand man wenig Verständnis.

von Ruhr Nachrichten

, 13.02.2008

"Warum müssen die Vereine daran glauben, warum hat man sich angesichts der eingetretenen Schieflage nicht an den reichen DFB gewandt?", stellte ein Vereinsvertreter in den Raum. Ins Gespräch kam auch eine angedachte Wiedereinführung des früheren Sportgroschens. Kreisvorsitzender Werner Kretschmer gab dazu Auskunft, soweit ihm Informationen dazu bekannt waren. Der Kreisvorsitzende verwies auf die am Wochenende anstehende Tagung der Ständigen Konferenz.

Inzwischen hat die Ständige Konferenz des FLVW den Haushalt 2008 einstimmig verabschiedet. Er schließt mit einem prognostizierten Betriebsergebnis von ca. 30.000 Euro. Damit sind die Forderungen der Kreisvorsitzenden aus der Dezember-Tagung erfüllt. Ferner einigten sich die Mitglieder darauf, dass zunächst bis zum Sommer 2008 eine 5-prozentige Haushaltssperre eintritt. Somit sind alle Verantwortlichen des FLVW angehalten, auch künftig sparsam und umsichtig zu agieren.

Korfmacher zeigte sich erfeut

Überaus erfreut zeigte sich Präsident Hermann Korfmacher, dass wiederum die Einstimmigkeit und somit Geschlossenheit des Gremiums erreicht werden konnte. "Nach den turbulenten Wochen und Monaten mit der notwendigen Beitragserhöhung sowie dem Abschluss eines Haustarifvertrages haben wir einen weiteren Schritt in Richtung Konsolidierung des Verbandes im Sinne der Vereine gemacht", sagte er.

Die Sitzung der Ständigen Konferenz wurde auch dazu genutzt, die Verbandsbeiträge für Frauenmannschaften dahingehend zu korrigieren, dass unter anderem Vereine mit reinem Frauenfußball-Spielbetrieb finanziell entlastet werden. Vizepräsident Fußball Siegfried Hirche führte dazu aus, dass dies eine sinnvolle Entscheidung sei, weil die Finanzausstattung der Frauenmannschaften nicht mit denen der Herren vergleichbar sei.

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