Versicherungsschutz für Bello und Co: Das müssen Sie über Tierkrankenversicherungen wissen

Tierkrankenversicherungen

Für wen sich eine Tierkrankenversicherung eignet und was es beim Abschluss zu beachten gibt, verraten Tierärzte und Verbraucherzentrale.

14.05.2019, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Versicherungsschutz für Bello und Co: Das müssen Sie über Tierkrankenversicherungen wissen

Kaninchen müssen aus Expertensicht nicht krankenversichert werden. Für Hunde, Katzen und gerade Pferde kann sich die Versicherung aber lohnen. © picture alliance / dpa

Was für Krankenversicherungen gibt es für Tiere?

Bei Tierkrankenversicherungen gibt es zwei Varianten zur Auswahl: Einerseits die Vollversicherung, die die Kosten bei Unfällen und Erkrankungen, in manchen Fällen auch für Impfungen, Kastrationen, Vorsorge und Diagnoseverfahren wie MRT oder CT abdeckt. Eine andere Möglichkeit ist die OP-Versicherung, die für Eingriffe unter Narkose aufkommt.

Wie viel kostet die Tierkrankenversicherung?

Laut Verbraucherzentrale kostet die Vollversicherung für Hunde zwischen 120 und 1300 Euro im Jahr - je nach Größe des Hundes, für Katzen werden zwischen 160 und 560 Euro fällig. Den OP-Schutz gibt es für Hunde ab 110, für Katzen ab 70 Euro.

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Für welche Tiere lohnt sich eine Krankenversicherung?

Astrid Behr vom Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) und die Verbraucherzentrale sind sich einig: Krankenversicherungen machen vor allem für Hunde, Katzen und Pferde Sinn. Kleintiere wie Kaninchen oder Hamster müssen nicht versichert werden. Auch große Behandlungen für diese Tiere sind in der Regel bezahlbar.

Worauf sollen Tierhalter vor Versicherungsabschluss achten?

Laut bpt gehört freie Tierarztwahl zu den wichtigsten Kritierien, genauso wie ein transparenter Leistungskatalog, der Vorsorgeuntersuchungen enthält. Wichtig ist auch, dass Gebühren mindestens bis zum zweifachen Satz übernommen werden.

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