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Volleyball: War es das schon? TVW-Damen in Meister-Form

HALTERN / WERNE Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne sind wieder ganz die Alten. Gegen den ATV Haltern haben sie sich in 86 Minuten die alleinige Tabellenführung zurückerobert. Ein bisschen Angst im Nacken zu haben, schien den TV-ern richtig gut zu tun.

von Von Diana Fante

, 24.02.2008
Volleyball: War es das schon? TVW-Damen in Meister-Form

Mit Fingerspitzengefühl: Wernes Christiane Witte beim Angriff.

Oberliga 2

ATV Haltern - TV Werne 1:3 (25:20, 14:25, 19:25, 16:25) -  Denn nach der desolaten Leistung der letzten Wochen, einhergehend mit der Niederlage gegen die abstiegsgefährdeten Detmolder, war mit einer solchen Glanzleistung nicht unbedingt zu rechnen. Aber die Wernerinnen wussten in Haltern genau, dass ihnen ihr stärkster Konkurrent gegenüber stand.

Sie nahmen die Partie äußerst ernst - so konzentriert hat man die TV-Frauen lange nicht gesehen. Obwohl im ersten Satz - die TV-er wirkten noch ein wenig angespannt - ihre Angriffe häufiger übers Ziel hinaus schossen. Aber einmal eingespielt, das Hallenmaß im Kopf verankert, waren sie nicht mehr zu bremsen.

Der erste Seitenwechsel war die Initialzündung des TV-Kaders, die heimischen Damen waren im Spielrausch angekommen. Tunnelblick, drei Sätze lang. Haltern versuchte es lange, kämpfte verzweifelt, gab letztlich aber entnervt auf und fügte sich der Werner Dominanz. Es gab nichts, was beim TV nicht klappte.

Die Feldabwhr: überragend - der Angriff: eine Augenweide

Die Feldabwehr: überragend. Die variablen Angriffskombinationen: eine Augenweide. "Alle Trainingsinhalte der letzten Woche wurden perfekt umgesetzt", bestätigte Bernd Purzner. Der gab sich mächtig stolz, dass seine Truppe die "Festung Haltern" einnehmen konnte.

Der Gastgeber musste in seiner neuen, reinen Volleyballhalle die erste Niederlage einstecken. Und über 50 mitgereiste TV-Fans sahen zu. Jeder wusste, um was es geht - aber am besten wussten es die zehn Werner Oberligadamen. Mal wurde gelegt, mal geschmettert, oder es gab eine Überkopf-Stellerfinte - der ATV kam da nicht mit.

Immer mehr war dem Gastgeber die pure Verzweiflung anzumerken. Auch die Traineransage, den gegnerischen Libero zu umgehen, war kein Problem. "Euphorie" hieß die Droge, die den Spielverlauf bestimmte. "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll - so was hab ich lange nicht gesehen", waren selbst Purzner und sein Co-Trainer Maik Wlodarsch völlig verwundert. Auch ATV-Trainer Lars Lehmann lobte. "Respekt", sagte er nur. Der Jubel nach dem verwandelten Matchball glich dann der Werner Spielweise - einfach meisterlich...

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