Von Laschet bis Katzenberger: Die Sommerurlaubs-Pläne der Prominenten

Corona

Ab in den Urlaub? Das wird dieses Jahr für die meisten anders als geplant. Das sind die Ziele von Prominenten - denen es auch nicht anders ergeht als Millionen anderen Menschen in NRW.

Düsseldorf

01.06.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 3 min
Daniela Katzenberger war die vergangenen Wochen auf Mallorca.

Daniela Katzenberger war die vergangenen Wochen auf Mallorca. © picture alliance/dpa

Der Sommer im Zeichen von Corona: Millionen Familien in NRW fragen sich zurzeit, wo sie ihren Urlaub verbringen werden - oder ob sie gezwungenermaßen zu Hause bleiben. Das gilt auch für prominente Köpfe aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Viele von ihnen haben in der Corona-Krise besonders viel zu tun gehabt. Ob und wo sie sich letztlich erholen können, wissen manche noch nicht - wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU):

„Ich werde mit meiner Familie im Sommer an den Bodensee fahren - wie in den letzten Jahren. Ich hoffe, dass wir dort ein paar ruhige, gemeinsame Tage verbringen können.“

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. © picture alliance/dpa

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU):

„Ich weiß noch gar nicht, ob ich dieses Jahr überhaupt einen Sommerurlaub haben werde. Es ist noch nicht absehbar, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickeln wird. Und als Gesundheitsminister ist man da besonders gefordert.“

Heinsbergs Landrat Stephan Pusch (CDU):

„In der aktuellen Situation ist es schwierig, Urlaubspläne zu machen, da ich mich nach wie vor für meine Bürgerinnen und Bürger verantwortlich fühle. Sollte es die Situation zulassen, würde ich gerne mit meiner Familie ein paar erholsame Tage in Bayern verbringen. Die Natur, Wandern und Zeit mit den Liebsten - so würde ich nach der angespannten Zeit meine Akkus wieder aufladen.“

Essens Uniklinik-Chef Jochen A. Werner:

„Im Sommer geht’s in eine angemietete Ferienwohnung nach Sylt. Wir freuen uns auf lange Spaziergänge, werden das eine oder andere Mal in der Nordsee schwimmen, Freunde treffen und dann freue mich darauf, in aller Ruhe an meinen Projekten weiter zu arbeiten.“

Düsseldorfs Flughafen-Chef Thomas Schnalke:

„Ich fahre mit meiner Familie in diesem Sommer an die Nordsee.“

Rewe-Chef Lionel Souque:

„Üblicherweise verbringen meine Familie und ich die Sommerferien auf Mallorca. Ob wir dazu in diesem Jahr wirklich die Gelegenheit haben, ist noch nicht hundertprozentig sicher. Ich würde allerdings in diesem Jahr auch gerne meine Eltern in Frankreich besuchen. Wir haben uns im Jahr 2020 leider noch nicht persönlich treffen können.“

Kölns Messe-Chef Gerald Böse:

„Ich werde es wie die Mehrzahl der Deutschen machen: Urlaub im Sommer in der Heimat! Zwei Wochen Sylt. Gut für die deutsche Wirtschaft und eine aktive Unterstützung des nationalen Tourismus-, Hotel- und Gaststättengewerbes.“

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob:

„Wir haben vier Kurzurlaube storniert: Ski fahren in Österreich über Ostern, ein Wochenende über meinen Geburtstag in Palma und zwei Städtereisen nach Rotterdam und Lissabon. Auf den Sommerurlaub - zwei Wochen Südfrankreich im Juli - hoffen wir noch.“

Kabarettistin Gerburg Jahnke:

„Ich bevorzuge die Ostsee. Es gibt in der Nähe von Kiel ein kleines Dorf - Lutterbek - mit einem sehr engagierten Theater-Kneipe-Ferienappartments-Ensemble: Das Lutterbeker. Dort wohnen, abends lecker essen und vor allem trinken, in Laboe aufs Wasser gucken, Fahrradtouren oder durch die seichte See wandern, es gibt nichts Schöneres. Und: nicht fliegen. Keine Menschenmassen.“

BAP-Sänger Wolfgang Niedecken:

„Wir hatten eigentlich vor, Ende Juni, Anfang Juli nach Kreta zu fliegen, aber das haben wir abgehakt. Solange im Flugzeug noch nicht mal der Nebenplatz frei ist, ist mir das zu riskant. Wir haben vor, wenn’s irgendwie geht, im Oktober zu fliegen. Wenn das klappen sollte, würde mich das sehr freuen, aber wenn nicht, ist es auch ok. Dann wird es eben ein Sommer am Rhein, wir haben’s hier auch schön.“

Ex-Politiker Wolfgang Bosbach (CDU):

„Da der Flug gecancelt wurde, fahren wir mit dem Auto in die Toskana. Der Urlaub wird nur eine Woche dauern, länger war er aber auch von Anfang an nicht geplant. Ich verbringe die Zeit gemeinsam mit meiner Tochter Caroline und Freunden. Beim Fahren wechseln wir uns ab.“

Journalist Günter Wallraff:

„Ich habe mehrere Naherholungsgebiete in und rund um meinen Wohnort Köln wiederentdeckt. Wege und Orte, wo ich seit meiner Jugend nicht mehr war. Die Wahner Heide direkt neben dem Flughafen Köln/Bonn etwa ist jetzt ohne Fluglärm ein lohnenswertes Ziel. Die Natur atmet auf und und wir mit ihr. Einen seit Jahren geplanten Traumurlaub mit Kajak auf dem Atlantik werde ich Corona-bedingt auf nächstes Jahr verschieben.“

Kabarettist und Moderator Bernd Stelter:

„Ich fahre wie geplant im Sommer nach Zeeland. Ich habe dort seit langem einen Stehcaravan. Ab 1. Juni haben in Holland die Restaurants wieder geöffnet, das heißt, ich müsste an Pommes rankommen. Insofern denk ich mir, ich werde im Sommer schön einige Wochen in den Niederlanden verbringen. Ich bin sowieso nicht der Typ, der am Strand liegt. Was ich vorhabe, ist spazieren gehen, Fahrrad fahren und schreiben. Das werde ich alles können, und da freu ich mich drauf.“

Reality-Show-Darstellerin Daniela Katzenberger:

„Nachdem wir wochenlang in unserer Wohnung auf Mallorca gesessen haben, freue ich mich jetzt wahnsinnig auf die Pfalz, wo es Anfang Juni hingeht. Das ist der beste Urlaub überhaupt nach dieser harten Zeit! Eigentlich wollten wir nach Mexiko, aber jetzt basteln wir eben ein paar Sombreros und essen lecker Schnitzel mit Pfälzer Spargel. Ich bin froh, dass es uns gut geht, das ist doch viel wichtiger als jede Reise.“

dpa

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