Vor Gericht: Lehrerin soll Schülerin bei Unfall getötet haben

Gericht

Vor drei Jahren wurde eine Grundschülerin in Düsseldorf auf dem Weg zur Schule überfahren und getötet. Am Steuer soll eine Lehrerin gesessen haben. Sie steht nun vor Gericht.

Düsseldorf

11.08.2020, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel. (Symbolbild)

Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Eine Lehrerin muss sich diesen Mittwoch (12. August) um 13 Uhr in Düsseldorf vor Gericht verantworten, weil sie bei einem Verkehrsunfall eine Schülerin getötet haben soll. Die Anklage wirft der 60-Jährigen fahrlässige Tötung vor. Der Unfall geschah vor fast drei Jahren in Düsseldorf. Die neunjährige Schülerin war von einem Auto erfasst worden, an dessen Steuer die Lehrerin gesessen haben soll.

Das Mädchen war mit dem Rad auf dem Weg zur Schule. An einer Kreuzung wurde das Kind laut Anklage vom Auto der 60-Jährigen mit Tempo 15 angefahren und weil die Fahrerin nicht stoppte auch noch überrollt. Die Neunjährige wurde lebensgefährlich verletzt und starb Stunden später in der Klinik. Die Lehrerin erlitt einen Schock. Laut Anklage hatte sie zu lange auf den Verkehr von rechts geachtet und so das von links kommende Kind übersehen.

dpa

Lesen Sie jetzt