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Eltern sollen neugierig sein

Vreden "Spiele, Internet und was noch? - Nutzung und Wirkung jugendlicher Medienwelten", lautete der Titel des Vortrags von Michael Hermes vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken und Peter Jöcker vom Jugendhaus EVI.

27.02.2008

Eltern sollen neugierig sein

<p>Schulpflegschaftsvorsitzender Dr. Michael Göring, Michael Hermes vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken und Peter Jöcker vom Vredener Jugendhaus EVI (v. l.) gaben den Eltern Tipps im Umgang mit dem Internet. Rolvering</p>

Eine kleine, aber interessierte Schar Eltern und Lehrer begrüßte Dr. Michael Göring, Schulpflegschaftsvorsitzender, am Dienstag im Gymnasium. Zunächst konnten sich die Eltern anhand eines Fragebogens einen Überblick über das Medienverhalten ihrer Kinder verschaffen. "Handy, PC, Spielekonsole, MP3-Player und Internet sind für die Jugendlichen sehr faszinierend. Im Kontext der Vernetzung entstehen jedoch auch Gefährdungen", erklärte Michael Hermes.

Zugang einfach

Er verwies in diesem Zusammenhang auf den Internetzugang mit dem Handy, auf die Blue-Tooth-Einrichtung, mit der Fotos und Videos verschickt werden, und auf Chat-Rooms und Online-Computerspiele. Der Zugang zu Gewalt- und pornographische Darstellungen sei für die Jugendlichen durch die neuen Medien sehr einfach. In Chat-Rooms bestehe die Gefahr, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Identität leichtfertig preisgeben und bei Online-Computerspielen gebe es einen hohen Suchtfaktor. "Eltern müssen wissen, wie die Kinder die Medien nutzen. Sie sollten Interesse zeigen und mit ihren Kindern sprechen", riet Michael Hermes. Dabei gehe es um die Auswahl der Geräte und Computerspiele, den Aufstellungsplatz und den Zugang zu den Medien. Wenn die Kinder noch jung seien, sollte der Computer oder die Spielkonsole am besten im Wohnbereich stehen. Bedrohlich sei es, wenn sich die Jugendlichen nur noch an den PC zurückzögen, keine sozialen Kontakte mehr hätten. Dann müsse eine Erziehungsberatungsstelle oder das Jugendam t hinzugezogen werden.

Kontakt ist wichtig

Über seine Erfahrungen bei Jugendlichen mit dem Thema Internet und Handy berichtete Peter Jöcker. "Das Internet ist weder gut noch schlecht, ist technisch anspruchsvoll und macht Inhalte verfügbar", so Jöcker. Guter Kontakt zu den Kindern sei wichtig. Die rasante technische Entwicklung werde weitergehen. Bleiben Sie neugierig", endeten Michael Hermes und Peter Jöcker den Vortrag. rol www.jugend.vreden.de

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