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Fraktionen fordern Fakten

Vreden Viele Fragen sind offen - aber die eine, die alle anderen aufwirft, ist annähernd geklärt: Kosten würde eine von der SpVgg gewünschte Umwandlung eines Trainingsplatzes zu einem Kunstrasenplatz mehr als 500 000 Euro.

08.02.2008

Fraktionen fordern Fakten

<p>Baustelle rund ums Hamalandstadion: Hier wird gepflastert - und noch kein Kunstrasenplatz angelegt. Winter-Weckenbrock</p>

"Das ist eine unglaubliche Summe, die macht uns Kopfzerbrechen", formulierte Gisela Huning in der Sitzung des Sportausschusses für die CDU. "Ich wünsche meinem Verein ja das Beste - aber hier geht?s um Summen..." meldete auch Reinhard Laurich (SPD) noch Informationsbedarf an.

Ein Platz - zwei Vereine

Die Verwaltung hatte den Antrag der Spielvereinigung wohlwollend aufgenommen, schlug aber vor, den nach modernsten Gesichtspunkten zu erstellenden Kunstrasenplatz nicht als Platz der SpVgg, sondern als Platz, der von der Stadt gestellt wird und vom FC mitgenutzt werden kann, zu benennen, wie Erster Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch betonte. "Kein Vereinsplatz - aber mitten im SpVgg-Gelände, das ist eher unsensibel. Da sehe ich Konfliktpotenzial", zweifelte Reinhard Laurich. Heinrich Wüpping (CDU) wusste als FC-Mitglied zu berichten, das "da was passieren muss." Aber die Nutzung des Platzes beider Vereine? "Da müssen noch Gespräche geführt werden."

Abgesehen von diesen Überlegungen waren es aber auch schlicht Fakten, die den Kommunalpolitikern fehlten. "Wir schaffen Ersatz für einen Platz, aber keinen zusätzlichen. Relativiert sich da nicht der Benutzungsvorteil?", stellte Reinhard Laurich die Frage. Elmar Kampshoff ("ich bin ganz neutral") fand die Sitzungsvorlage nicht ausreichend: "Der Bedarf ist darin für uns nicht nachgewiesen". Die UWG sei nicht gegen einen solchen Platz, aber eine Kosten-Nutzen-Analyse müsse einer Entscheidung schon vorangehen.

Bedarf wird gesehen

"Der Platz ist endlich, die Mannschaften sind da, es muss trainiert werden" - so fasste Fachabteilungsleiter Hubert Krandick zusammen, warum die Verwaltung schon den Bedarf sehe. In den Fraktionen soll nun auf der Grundlage von Fakten, die die Vereine und die Verwaltung liefern sollen, beraten werden. Schließlich stehen die Haushaltsberatungen an.

Ein Signal an die Vereine, deren Jugendarbeit anerkannt werde, wie Gisela Huning und Reinhard Laurich betonten, solle dennoch gegeben werden, so der Ausschuss: Man wolle dafür Sorge tragen, dass ausreichende Spielstätten zur Verfügung stehen werden. ewa

Fraktionen fordern Fakten

<p>Die D II-Juniorenfußballer mit Trainer Christian Verwohlt trainierten am Donnerstag auf dem Platz, den die Spielvereinigung gerne in einen Kunstrasenplatz umgewandelt sehen würde. Winter-Weckenbrock</p>

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