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Interplast will auch 2008 helfen

01.02.2008

Vreden Rückblick und Ausblick hält Dr. Arnulf Lehmköster für die Sektion Vreden von "Interplast Germany", dem gemeinnützigen Verein für Plastische Chirurgie in Entwicklungsländern, in seinem Jahresbericht. Noch steht das Interplast-Team noch unter dem Eindruck des Einsatzes im Jemen Ende Oktober/Anfang November vergangenen Jahres, da geht der Blick voraus auf die Planungen für das laufende Jahr.

"Unsere Sektion arbeitet daran, ein Krankenhaus in Kaduha/Ruanda mit einem OP auszurüsten, so dass dort Operationen durchgeführt werden können", erläutert Lehmköster. "Im Busch" - so nennt es die aus Stadtlohn stammende Ordensschwester Milgitha Kösser, die das Krankenhaus mit aufgebaut hat, war ein Interplast-Team aus Vreden im Jahr 2006 im Einsatz gewesen. Zur Vorbereitung der Einrichtung eines OPs müssten aber noch viele Gespräche mit Zuständigen in der ruandischen Regierung und auch bei den Zollbehörden erfolgen, betont der Chefarzt der Plastischen Chirurgie im Vredener St. Marien-Hospital.

Der afrikanische Kontinent ist im Jahr 2008 aber auch Ziel eines konkreten Hilfseinsatzes: Vom 8. bis 22. März wird ein sechsköpfiges Team nach Eritrea reisen. Dort werden zunächst viele Patienten behandelt werden, die an Verletzungen oder Missbildungen infolge von kriegerischen Auseinandersetzungen leiden in Zusammenarbeit mit der "War disabled organisation" (Organisation für Kriegsbehinderte). In der zweiten Woche werden Kinder operiert, die von der in Eritrea aktiven ärztlichen Hilfsorganisation "Hammer Forum" vorausgewählt wurden. ewa

www.interplast-germany.de

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