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Mehr Gewerbesteuer winkt

Vreden Verhaltener Optimismus herrscht im Rathaus: Die Gewerbesteuereinnahme für 2008 wird nach oben korrigiert - um 400 000 auf 11,9 Mio. Euro. "Das ist realistisch", erklärte Bürgermeister Hermann Pennekamp vor dem Finanzausschuss.

20.02.2008

Mehr Gewerbesteuer winkt

<p>Die Offene Ganztagsgrundschule der Norbertschule braucht mehr Raum - die Stadtverwaltung plädiert nun dafür, die Sanierung der Kellerräume endgültig anzugehen. Archiv</p>

Das gebe die Möglichkeit, verstärkt "in Jugend und Bildung zu investieren", eröffnete der Bürgermeister in der Ausschussitzung am Montag den Tagesordnungspunkt "Haushalt 2008". So schlage er vor, insgesamt rund 90 000 Euro in die Norbertschule - vor allem in die Sanierung des Kellers - zu investieren: "Wir schieben das schon drei Jahre vor uns her, wir sollten das anpacken, dann haben wir die Schule saniert", gab sich Pennekamp entschlossen.

Jugendcafé

Mit rund 52 000 Euro Unterhaltungskosten für das Jugendcafé stellte er einen weiteren neuen Haushaltsansatz vor: In die Belüftung und in die Toilettenanlage der bei Konzerten oft gut besuchten Halle müsse vorschriftsgemäß investiert werden. Die Verwaltung werde aber vor einer solchen Investition Gespräche mit dem Eigentümer des Gebäudes führen mit dem Ziel, den Pachtvertrag schon vorzeitig um sieben Jahre zu verlängern, kündigte der Bürgermeister an.

Die Anträge der CDU stellte Fraktionsvorsitzender Heinz Gewering vor: So solle der betreffende Haushaltsansatz erhöht werden, um die Partnerschaft zu Elsterwerda neu zu beleben. Auch für eine Querungshilfe auf der Stadtlohner Straße in Höhe Master Esch/Up de Hacke mache sich die CDU stark. Was die Sporttreibenden freuen dürfte: Auf 130 000 Euro solle der Gesamtbetrag der Sportförderung festgelegt werden, "dann kommen nach Abzug der Hallennutzungsgebühr rund 102 000 Euro zur Auszahlung", betonte Gewering. Die SPD wollte den Betrag auf 125 000 Euro festlegen, "aber auch gern auf 130 000 wie die CDU", signalisierte Fraktionschef Reinhard Laurich Zustimmung. Die SPD beantrage, Mittel für einen Container als Probenraum für Bands bereitzustellen, der in einem stadtnahen Gewerbegebiet aufgestellt werden könne.

Demographiegutachten

Für die UWG stellte Elmar Kampshoff in Aussicht, es werde "nicht viele Anträge geben, die Geld kosten", doch die Unabhängigen befänden sich noch mitten in der Beratung.

Ein Energie-sparkonzept mahnte Helma Benke an, auch sprachen sich die Grünen dafür aus, etwa 10 000 Euro in ein Demographiegutachten zu investieren. ewa

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