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Zuhause fühlen können

Vreden "Frauen aus mehr als 70 Nationen wohnen in Vreden, viele von ihnen leben sehr isoliert. Durch unser Netzwerk für Migrantinnen möchten wir den Frauen und Mädchen viele unterschiedliche Möglichkeiten der Beratung und Begegnung eröffnen."

14.02.2008

Das erklärte Ria Sönnekes, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden, am Montagnachmittag im Rathaus. Im Jahr 2002 wurde das Netzwerk für Migrantinnen gegründet.

Zum Arbeitskreis "Netzwerk für Migrantinnen in Vreden"gehören neben Ria Sönnekes Lilo Unger (Sozialdienst katholischer Frauen), Edith Brechtgen (Kreis Borken, Fachbereich Jugend und Familie), Ruth Bok und Petra Lentfort (Kindergarten St. Georg), Helma Benke (Flüchtlingsrat im Kreis Borken) Adelheid Boer und Margret Wilmer (aktuelles forum, Volkshochschule), Karin Steinbach (Jugendhaus 4-U), Annegret Lemken (C.V. Ambulante Flexible Erziehungshilfe), Brigitte Sicking (Sozialamt, Service-Punkt Arbeit) sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Annette Heming, Magdalene Rajab und Franziska Temminghoff.

"Die Frauen kommen aus verschiedenen Kulturkreisen, ihre Lebensumstände, Anliegen und Bedürfnisse sind vielfältig. Wir möchten ihnen helfen neue Kontakte zu knüpfen, die deutsche Sprache zu erlernen, verschiedene Unterstützungsangebote zu nutzen und sich in Vreden zuhause zu fühlen", betonten die Mitglieder des Arbeitskreises. Deshalb wurde nun eine Broschüre erstellt, in der eine große Vielfalt von Angeboten und Anlaufstellen von "frauen für frauen " über die Fachbereiche des Kreises Borken, Sprachkurse und Frauentreffs, Angebote des SKF, "Vredener Tafel", "Klamotte & Co", Mutter-Kind-Gruppe für Migrantinnen, Mädchenprojektarbeit des 4-You bis zu den Beratungsangeboten des Caritas Verbandes aufgezeigt wird.

Fragebogen

"Der Arbeitskreis trifft sich dreimal jährlich zum Informationsaustausch. Unser nächstes Projekt ist die Auswertung eines Fragebogens, der den Migrantinnen zurzeit vorgelegt wird und in dem sie anonym ihre Interessen und Bedürfnisse, sowie ihre Familiensituation, Sprachkenntnisse, Schulbildung und Berufsausbildung angeben", erläuterte Ria Sönnekes und wies darauf hin, dass der Fragenbogen entwickelt wurde, um die derzeitigen Angebote auf Aktualität und Sozialraumnähe zu überprüfen und bedarfsorientiert zu verändern und zu erweitern.

"Wichtig ist uns, dass den Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund durch unser Netzwerk ein chancenorientierter Ansatz geboten wird, damit wir Vertrauen schaffen und wir ihnen helfen können, Probleme zu bewältigen", betonten die Mitglieder des Arbeitskreises übereinstimmend. rol

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