Wanderer in Österreich von Lawine überrascht - fünf Tote

Von Schneemassen verschüttet

In Österreich sind am Sonntag fünf Wanderer bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen. Die gesamte Gruppe wurde von den Schneemassen verschüttet. Die Identität der Opfer ist noch unklar.

Gmunden

08.03.2020, 15:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Österreich sind mehrere Menschen von einer Lawine verschüttet worden und gestorben. (Symbolfoto)

In Österreich sind mehrere Menschen von einer Lawine verschüttet worden und gestorben. (Symbolfoto) © Barbara Gindl/APA/dpa

Fünf Menschen sind bei einem Lawinenabgang in Österreich ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde die gesamte Gruppe von den Schneemassen verschüttet.

Lawine ging auf einer Höhe von 2800 Metern ab

Die riesige Lawine ging demnach gegen 9.30 Uhr im Dachsteingebirge unweit der Seethaler Hütte auf einer Höhe von 2800 Metern ab. Die Identität der fünf Schneeschuhwanderer war zunächst noch nicht abschließend geklärt, die Leichname wurden nach Hallstatt gebracht.

Das Dachsteingebirge gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen für Wintersportler in Österreich. Es liegt an der Grenze der beiden Bundesländer Oberösterreich und Steiermark.

Winter 2019/2020 verhältnismäßig wenige Lawinenopfer

Erst am vergangenen Mittwoch hatte das Kuratorium für alpine Sicherheit in einem Zwischenbericht mitgeteilt, dass im Winter 2019/2020 verhältnismäßig wenige Lawinenopfer zu beklagen waren. Demnach starben zwischen dem 1. November 2019 und dem 1. März 2020 sechs Menschen durch Lawinenabgänge in Österreich.

RND/dpa