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Was für eine Blamage - VfB verliert 2:3 beim sieglosen Schlusslicht

WATTENSCHEID / CASTROP-RAUXEL Es ging wieder um Punkte beim VfB Habinghorst, der in der Landesliga ein Nachholspiel zu absolvieren hatte. Und es wurde bitter: Der Tabellenletzte RW Leithe besiegte die Beleijew-Elf mit 3:2 (2:0). Die Tore für Habinghorst erzielte Marc Olschewski, der den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 herstellte. Aber in der 75. Minute machte Leithe alles klar.

von Von Jürgen Weiß

, 17.02.2008
Was für eine Blamage - VfB verliert 2:3 beim sieglosen Schlusslicht

Levant Ak (links) im Kofball-Duell mit einem Leither Spieler. Am Ende hatte die Bochumer Elf mit 3:2 die Nase vorn.

So baut man Gegner auf. Der Tabellenletzte aus Bochum, der bis dahin erst vier Punkte durch Unentschieden (davon einen Zähler im Habinghorster Hinspiel) erzielte, konnte sein Glück nicht fassen. Bis dahin also noch ohne einen Sieg sorgten zwei Fehler der VfB-Defensive dafür, dass sich die bisher so Erfolglosen plötzlich anders orientieren durften. Habinghorst sei Dank. Da war natürlich Dieter Beleijew, Trainer des VfB, stinksauer: „Wir haben schöne Gastgeschenke überreicht. Gleich in der zweiten Minute verlor Michael Resch vor dem 1:0 den Ball in der Vorwärtsbewegung. Dann waren wir nach einem Freistoß, aus dem das 2:0 (7.) resultierte, nicht wach genug!“ Das spielte den Platzherren natürlich schön in die Karten, die auf ihrem seifigen Ascheplatz von nun an die Bälle „hoch, weit, kreuz und quer“ (Beleijew) behandelten. Kein Fußballspiel für Feinschmecker. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Die mitgereisten Castrop-Rauxeler Fans restlos sauer. Nichts mehr zu sehen von den guten Kombinationen aus dem letzten Testspiel.Nach Wiederanpfiff ist Besserung in Sicht - aber nur kurz Nach einem intensiven Kabinengespräch mit dem Trainer schien Besserung in Sicht. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es Marc Olschewski, der mit einem direkt verwandelten Freistoß von der linken Seite zum Anschluss ins rechte Eck traf. Die Akteure um Mannschaftführer Gordon Schwarze nun am Drücker. Verstärkter Einsatz war gefragt. Beleijew: „Wir wussten schon vorher, dass mit Schönspielerei auf dem früher oft als Parkplatz benutzten Geläuf nichts zu holen ist!“ Die Hoffnung kehrt zurück: Bahtiyar Ay setzt sich durch und wieder war es Olschewski, dem der erfolgreiche Abschluss zum 2:2 (70.) gelingt. Die Gastgeber frustiert (Beleijew: „Die waren jetzt fertig“) versuchten mit vielen Fouls, die sich aber nach Ansicht von Beleijew „im normalen Bereich“ bewegten, einen weiteren Gegentreffer zu vermeiden. Auf der anderen Seite konnte sich allerdings die Bele-Crew nicht mehr entscheidend in Szene setzten. der Coach wollte es auch nicht damit begründen, dass mit Thilo Karl, Daniel Kristler und Marcus Plarre drei Stammspieler wegen diverser Verletzungen fehlten. Und es kam noch viel schlimmer. Nach einem Eckball gewinnt ein Leither Spieler das Kopfballduell zum 3:2 (75.), womit die Habinghorster im Überlebenstraining der Landesliga endgültig angekommen sind   

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