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Schweriner KC auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft

Jugendteam der Woche

Die A-Junioren-Korfballer des Schweriner KC können am Samstag, 28. April, Deutscher Meister werden und ihre Zeit als eingespielte Jungjahrgang-Mannschaft mit dem Titel krönen. Gespielt wird gegen den TuS Schildgen, mit dem das Team von SKC-Trainerin Ina Heinzel ohnehin noch eine Rechnung offen hat.

von Sarah Rütershoff

CASTROP-RAUXEL

, 25.04.2018
Schweriner KC auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft

Die A-Junioren des Schweriner KC, hier mit Tim Paulat am Ball und Emma Weste (Nummer 38) im Hintergrund, können am Samstag Deutscher Meister werden. © Volker Engel

Im Vorjahr verlor der SKC gegen Schildgen noch die Partie um die Deutsche Meisterschaft. Wir stellen die Mannschaft als Jugendteam der Woche vor.

Erst kürzlich sind die Heinzel-Schützlinge durch zwei souveräne Siege Westfalenmeister geworden. Nun heißt es am kommenden Samstag, erneut eine gute Leistung zu zeigen, um sich gegen den TuS Schildgen zu behaupten. Mannschaftskapitän Henrik Rauhut ist optimistisch: „Wir sind dieses Jahr eine starke Jungjahrgang-Mannschaft, die auf jeder einzelnen Position schon viel Erfahrung im Seniorenbereich gesammelt hat. Deshalb denke ich, dass wir dieses Jahr Schildgen schlagen können.“

Auch Trainerin Ina Heinzel ist zuversichtlich, denn sie weiß, wo die Stärken ihrer Mannschaft liegen. „Ein Vorteil, den die Mannschaft hat, ist ganz klar die jahrelange Spielpraxis“, sagt sie.

„Kommunikation stimmt“

Seit der F-Jugend spielen sie zusammen, und auch die Gegner kennen sie seit Kindestagen. „Die Kommunikation untereinander stimmt; jeder weiß, was der andere möchte“, beobachtet Heinzel bei den Spielzügen ihrer Mannschaft. Was sie mit ihnen im Training aber noch gezielt übt, ist das Körbewerfen. Und zwar mit allen Spielern – ganz im Gegensatz zum klassischen Korfball. „Ich möchte dahinkommen, dass alle von jeder Position aus korbgefährlich sind und Körbe werfen wollen“, verrät sie.

Seit 2012 ist Ina Heinzel im Jugendbereich des SKC als Trainerin tätig. Zudem spielt sie auch selbst aktiv in der Regionalliga, allerdings für die SG Pegasus. Die A-Jugend zu trainieren ist für sie in dieser Saison eine besondere Aufgabe. „Das ist die letzte große Mannschaft vor dem Seniorenbereich, der man noch richtig was beibringen kann“, sagt die 23-jährige Übungsleiterin. Dazu sei aber auch viel Fingerspitzengefühl nötig.

Nur vier Gegner in der Altersklasse

„Möglichkeiten der Verbesserung gibt es immer. Doch man muss den Spielern mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen, um ihnen was zu vermitteln“, sagt sie. Die Trainingsleistung bestärke Heinzel. Es sei ihr eine Herzensangelegenheit, ihr Wissen und Können an Jüngere weiterzugeben.

Das Besondere für das Team ist, dass es nur an drei Tagen im Jahr zu Meisterschaftspartien antritt, da es in Deutschland nur vier Mannschaften in dieser Altersklasse gibt. Aus diesem Grund trainieren und spielen die A-Junioren bereits häufig bei Senioren mit. „Das ist aber nie ein Problem gewesen, denn die jungen Spieler werden langsam herangeführt“, weiß Heinzel, deren jüngere Schwester Lea ebenfalls Teil der A-Jugend-Mannschaft.

Das Training an jedem Montag ist festgesetzt, die restlichen Einheiten in der Woche werden an die Spieler und ihre Einsätze angepasst. „Wenn das Pensum zu hoch wird und jemand zwei Tage hintereinander gespielt hat, dann gibt es auch mal trainingsfrei für die Person“, sagt sie.

Generalprobe geglückt

In der Liga gab es in der Saison nur ein Aufeinandertreffen zwischen Schildgen und dem SKC. Das Hinspiel wurde aufgrund eines Schneesturms und der so nicht möglichen Fahrt ins Rheinland abgesagt; und auch nicht mehr nachgeholt. Im Rückspiel, das vor knapp zwei Wochen stattfand, ist dem SKC beim 17:15-Sieg bereits die Generalprobe geglückt.

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