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Die Verwirrung hat ein Ende

WERNE Endlich herrscht in Werne wieder Klarheit über die Beschilderung des Jakobsweges. Nach einigem Hin und Her steht jetzt fest: Die Route, die am Alten Rathaus vorbei über den Marktplatz in Richtung Kloster führt, bleibt bestehen.

von Von Dennis Werner

, 22.02.2008

Noch vorgestern hatte der Wegezeichner des SGV-Bezirks Hellweg-Lippe, Dieter Becker, mühevoll sämtliche blauen Schilder mit gelben Muscheln darauf entfernt. Der Weg, wie er in seiner Karte ausgewiesen war, sollte eben nicht an den historischen Gebäuden vorbei, sondern über die Magdalenenstraße auf die Steinstraße und von dort aus der Innenstadt herausführen. So war der Weg ursprünglich mal vorgesehen. Mittlerweile hatte aber der zuständige Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Alternativroute bestimmt. „Der Wegezeichner hat eine veraltete Datei und somit eine alte Version der Karte zugestellt bekommen“, klärte Ulrike Spichal vom LWL gestern auf Anfrage auf. Sie könne sich nicht anders erklären, wie es zu diesem Irrtum kommen konnte.Kloster als Anlaufpunkt Sie selbst hatte, gemeinsam mit Pater Suitbert vom Kapuzinerkloster, die Alternativroute vorgeschlagen und in die Karte mit aufgenommen. Den Pilgern sollten die historischen Gebäude nicht vorenthalten werden. Außerdem ist das Kloster als Herberge für Pilger auf der Route vorgesehen. Hier bekommen die Wanderer sogar einen Stempel.Schilder wieder an ihren Plätzen Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) darf als einziger die Beschilderung für den Jakobsweg vornehmen – einer Aufgabe, der sich der hiesige Ortsverein prompt stellte. Er wusste von den Neuerungen. Doch die eigentliche Erlaubnis zum Auszeichnen lag beim übergeordneten Bezirk. Bei der abschließenden Kontrolle durch Wegezeichner Dieter Becker kam es zu den Verwirrungen. Bereits gestern klebten die Schilder wieder an ihren ursprünglichen Plätzen.

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