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Die "Welle" soll kommen

WERNE Der neue "Penny Exclusiv"-Supermarkt mit "Welle" an den 12 Bäumen/Lünener Straße soll keine Zukunftsmusik bleiben. Der Grundstückeigner, Sebastian Graf von Kanitz, die REWE-Gruppe, zu der die Penny-Märkte gehören, und Architekt Bernhard Bramlage jedenfalls wollen das futuristisch anmutende Projekt mit viel Glas und einem Gründach umsetzen.

von Von Rudolf Zicke

, 05.02.2008

Bramlage hatte es im Juni des vergangenen Jahres dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt; dabei war er auf grundsätzliche Zustimmung gestoßen. Einen Supermarkt, der von den bislang meist üblichen gleichförmigen "Schuhkartons" abweicht, konnten sich Verwaltung und Politiker sehr gut vorstellen.

Innenstadtverträgliche Folgenutzung

Es wäre ja schön, wenn's was würde, hieß es damals. Doch Pläne auf dem Reißbrett und die spätere Realisierung, meinten einige skeptische Stimmen, seien bekanntlich oft "zwei Paar Schuhe".  Bei "Penny Exclusiv" hingegen könnte dies anders sein. Der Architekt, das berichtete Stadtplaner Ralf Bülte, habe der Verwaltung gegenüber seine Absicht bekräftigt, das Konzept tatsächlich in die Tat umzusetzen. Er will dabei auch eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Forderung der Stadt Werne erfüllen: eine innenstadtverträgliche Nachnutzung des bestehenden Penny-Marktes.

In das Umland eingebettet

Nach Auskunft Bültes gibt es inzwischen reelle Ideen für die Folgenutzung des Gebäudes, über die zurzeit aber öffentlich noch keine konkreten Aussagen möglich seien. Der neue Supermarkt soll über eine Gesamtfläche von ca. 1 300 Quadratmetern und eine Verkaufsfläche von etwa 950 Quadratmetern verfügen. Er soll gegenüber dem jetzigen Supermarkt entstehen und in das umliegende Grünland eingebettet werden. Selbst der Parkplatz soll ökologisch gestaltet werden

Wohnbeauung zurückgestellt

Einen Teil der Planung haben Investor und Architekt aber zunächst zurückgestellt, nämlich eine Wohnbebauung in einem freien Bereich hinter dem "alten" Penny und den 12 Bäumen.

Voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung wird der Stadtentwicklungsausschuss die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschließen und damit einen weiteren Schritt zur Realisierung der "Welle" vollziehen.

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