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Ein Heim für Demenzkranke

WERNE Im Altenheim St. Katharina sollen künftig auch an Demenz erkrankte Menschen ein neues Zuhause finden. Allerdings fehlt noch die Genehmigung seitens des Bistums.

von Von Rudolf Zicke

, 19.02.2008
Ein Heim für Demenzkranke

<p>Maria Merten fühlt sich wohl in der Kurzzeitpflege, wie Landrat Makiolla (Mitte) feststellte. Ihn führten Schwester Vera, Pfarrdechant Niesmann, Dr. Brückmann und Verwaltungsratsmitglied Bernd Kroes (r.) durch die Einrichtung. Zicke</p>

Noch in diesem Frühjahr, das hoffen Heimleiterin Schwester Vera sowie die Kirchenvorstände von St. Christophorus, Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann und Dr. Heinz Brückmann, soll die Genehmigung des Bistums für den erforderlichen Umbau bzw. die Erweiterung der Einrichtung eintreffen.

Zwei Wohnbereiche

Geplant sind zwei Wohnbereiche für jeweils 12 bis 15 demente Menschen. "Die Wohnbereiche sollen so gestaltet werden, dass sich Demenzkranke dort wohl fühlen und auch gefördert werden können", erklärte Klaus Martin Niesmann. Im Zuge des Neu- und Umbaus sollen im Übrigen weitere Teile des Altenheims saniert werden.

Der Kreis Unna, das versicherten Landrat Michael Makiolla und Wilhelm Risse, beim Kreis zuständig für Hilfen bei Pflegebedürftigkeit, stehe voll und ganz hinter den Plänen von St. Christophorus. Denn, so Makiolla, die demographische Entwicklung belege, dass die Zahl der älteren, pflegebedürftigen und dementen Menschen steige. Zwar sei es das vorrangige Ziel des Kreises, den Menschen ein Leben in den eigenen vier Wänden oder in der Familie zu ermöglichen; doch irgendwann sei eine stationäre Pflege unausweichlich.

Heimaufsicht personell verstärken

Um die Qualitätsstandards in den Heimen zu halten oder sogar noch zu steigern, kündigte Makiolla an, werde er die Heimaufsicht des Kreises - wenn die Politik zustimme - personell verstärken. Dabei gehe es nicht nur um die Kontrolle der Einrichtungen, sondern vor allem um die Beratung der Träger. Landrat Makiolla befindet sich derzeit "auf Tour" durch die 43 Pflegeheime des Kreises, um sich einen Überblick über deren Leistungsfähigkeit zu verschaffen. Für das Werner Altenheim fand er dabei großes Lob: "Das Katharina ist eine sehr gute Einrichtung und hat viel zu bieten."

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